Stauraumlösungen – Wie können Sie mangelnden Platz optimal nutzen?

Dachschrägen mit einem Dachschrägenschrank gewinnbringend als Stauraum nutzen


Stauraumlösungen

Stauraumlösungen

Für Freunde einer klaren Linie und ruhiger Wände sind Schränke die perfekte Lösung. Während Regale schnell unruhig wirken und extremer Disziplin bedürfen, um dies zu vermeiden, bietet ein Schrank aufwandslos durch seine Front ein ruhiges Bild.
Ein schöner Nebeneffekt: Die im Schrank verstauten Dinge sind vor Staub und allzu neugierigen Augen geschützt.


Platz hat man nie genug

Sie haben es geschafft. Sie leben bereits eine ganze Weile in Ihrem eigenen Haus. Sie fühlen sich pudelwohl und lieben all die Besonderheiten von der ersten Fliese im Keller bis zur Berührungslinie der Dachschrägen im Dachgeschoss.

Es schleicht sich ein Lächeln auf ihr Gesicht, wenn Sie an Dinge denken wie:

  • die winzige Nische im Keller, in welcher Ihr Wein lagert
  • den maßgefertigten Einbauschrank unter der Treppenschräge zum Dachboden, welchen Sie von Ihren Freunden als Einzugsgeschenk erhalten haben
  • die Schiebetür in der Wand zwischen Wohn- und Esszimmer, die zu Feiertagen eine schier unendliche Tafel für Familie und Freunde möglich macht
  • die kleinen Fenster in den Dachschrägen des Dachgeschosses, von denen man das Vogelnest im Baum gegenüber so gut beobachten kann

Und nun schleicht sich der Verdruss ein. Zu Beginn – nachdem alle Inhalte der Umzugskartons in großen und kleinen Schränken, alten und neuen Regalen ihren Platz gefunden hatten - war alles so ordentlich. Gut sortiert. Aber nun haben Sie das Gefühl, dass Haus biete weniger Raum als die Wohnung, welche Sie vorher bewohnten. Weil der Eingangsbereich so großzügig ist und die Wände für eine ausladende Garderobe Platz bieten, werden die Haken nicht wie geplant für die Jacken und Taschen der Gäste genutzt, sondern um das ganze Jahr die richtige Jacke griffbereit zu haben. Im Sommer wird zwar der Kleiderschrank zur Aufbewahrung der Regen- und Winterjacken gewählt, aber spätestens im Herbst siegt die Bequemlichkeit und bis zur Weihnachtszeit wird die Garderobe für alle Jacken genutzt.

  • Gästen wird dann die Türgarderobe angeboten, um Jacken und Taschen aufzuhängen.
  • Schlüssel und elektronische Geräte und ihre Ladekabel liegen auf den Sideboards und blockieren regelmäßig die Schiebetüren dieses halbhohen Schrankes.
  • In der Nische mit den maßgefertigten Regalböden stapeln sich Bücher kreuz und quer.
  • Schuhe befinden sich nur am Aufräumtag an ihrem Platz. Wie bei den Jacken sind sowohl Winter- als auch Sommerschuhe im leicht zugänglichen Regal in der Nähe der Eingangstür zu finden.

Spricht man mit Freunden darüber, kann man oft erleichtert aufatmen, weil sie von einer ähnlichen Diskrepanz zwischen Wunsch nach Ordnung und Realität von Unordnung berichten. Ganz gleich ob sie allein wohnen, in Wohngemeinschaften oder in Familien mit wenigen, vielen, jungen oder alten Mitgliedern. Es ist auch irrelevant, ob sie in einer großzügigen Wohnung mit hohen Wänden, kleinen Wohnungen im Dachgeschoss mit ungünstig platzierten Türen oder in offen gestalteten Häusern mit wenigen Räumen wohnen. Doch mit ein paar einfachen Tipps, schafft man mehr Platz in den eigenen vier Wänden.


Die Bibliothek im Dachschrägenschrank

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen gemütlichen Leseraum. Mit einladenden Sitzgelegenheiten, viel Licht und Ruhe.
Welcher Ort in einem Haus eignet sich dafür besser als ein Dachgeschoss?
Mit einem konfigurierten Dachschrägenschrank können Sie viel Platz für Lieblingsbücher und solche Bücher, die es einmal werden wollen, schaffen.

Gestalten Sie sich diesen Schrank online mit einem Schrankplaner ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Die meisten online auffindbaren Konfiguratoren ermöglichen es Ihnen, sowohl Dachschrägenschränke als auch Drempelschränke zu gestalten.

Brechen Sie die Strenge des Schrankes auf, indem Sie flächenweise Türen aussparen und im Ergebnis eine Mischung aus Regal und Schrank unter Ihren Dachschrägen integrieren. Besonders schöne Bücher oder eine Auswahl der Lieblingsbücher belassen Sie in den maßgefertigten Regalböden in der Nische. Alle anderen Bücher stellen Sie in Ihrer neu gewonnenen Bibliothek in den Einbauschrank.

Lassen Sie anschießend die Bücher “wandern”. Neue Lieblingsbücher “gehen” in die Nische, andere stellen Sie dafür in die Bibliothek. So bleibt es immer spannend. Dieser Wechsel der Bücher lässt sich gut in Dekorationsrituale zu den Jahreszeitenwechseln einbauen. Wenn die Herbstdeko im Haus Einzug erhält, werden die Bücher mit herbstlichen Themen oder herbstlichen Farben präsentiert, gleiches gilt im Winter, Frühling und Sommer.


Der Dachschrägenschrank unter der Treppe

Was unter einer Dachschräge funktioniert, lässt sich auch unter jeder anderen Schräge umsetzen. Zum Beispiel unter einer Treppe im Eingangsbereich. Auch für diesen Platz ist es sinnvoll einen Dachschrägenschrank zu konfigurieren. Es ist simpel und durch schrittweise Anleitungen der Schrankplaner auch sicher. Alle wichtigen Maße werden abgefragt, damit am Ende ihr Traumschrank unter der Schräge der Treppe steht. Sie gewinnen Stauraum für all die Jacken und Mäntel, die Sie bei unterschiedlichen Witterungen und Temperaturen benötigen. Mit diesem zusätzlichen Kleiderschrank unter der Treppe kann auch die Türgarderobe wieder weichen und Gästen kann die ausladende Garderobe im Eingangsbereich für Taschen, Jacken und Mäntel angeboten werden.

Insgesamt wirkt Ihr Eingangsbereich damit ruhiger und einladender.


Mit Traumschränken Stauraum schaffen

Generell könnte man sich praktischere Möbelstücke anschaffen. Das verhilft den Wohnräumen gleich noch zu einem neuen Look. Gerade wenn Sie festgestellt haben, dass ihr Platz doch weniger üppig ausfällt als gedacht und Sie zu wenig Fläche haben, um benötigte Schränke und Regale aufzustellen, sind Möbel mit mehreren Verwendungsmöglichkeiten eine ideale Lösung. Ein wahres Platzwunder ist eine Truhe. In Ihr sind Gummistiefel, Flip Flops und Gartenschuhe wunderbar verstaut, versteckt und schnell griffbereit. Zugleich bietet eine Truhe eine Sitzmöglichkeit im Eingangsbereich oder eine nette Abstellmöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Im Wohnzimmer verschwinden die Zeitschriften, Snacks, das Rätselheft, das aktuelle Buch oder die Handarbeiten ruckzuck im Staufach oder auf den Ablageflächen des Beistelltisches. Kuschelige Sofadecken und die Couchsocken sind schnell im Bettkasten unter der Couch verschwunden. Gleiches gilt übrigens für Hocker im Wohnzimmer.

Nutzen Sie auch die Wände im Wohnzimmer. Wenn Fernseher und Boxen an der Wand hängen, statt auf Sideboards zu stehen, entsteht dort Platz für die CD-Sammlung.

Im Schlafzimmer ist der Platz unter dem Bett hervorragend geeignet, um in einem integrierten Schubladensystem Bettwäsche, Gästebetten oder Handtücher aufzubewahren. Ein Regal über dem Kopfende kann gut den Nachttisch ersetzen und bringt Bewegungsfreiheit im Schlafzimmer. Einer der Räume mit dem wenigsten Platz und den meisten unterzubringenden Gegenständen ist häufig die Küche. Wenn die Küche besonders klein ist, ist es eine Überlegung wert Geschirr, Gläser und Besteck im Esszimmer aufzubewahren. Wem Hängeschränke zu erdrückend wirken, kann zu Hängesystemen greifen, um Töpfe, Kochbesteck und Kräutertöpfe zugleich platzsparend und schnell griffbereit zu verstauen. Nun bleibt noch offen, was mit den störenden Kabeln und Elektrogeräten auf dem Sideboard, den Büchern und den Winterjacken wird. Stellen Sie für die Elektrogeräte und Kabel in Körbchen oder Schalen oder Dekoteller auf dem Sideboard bereit. Variieren Sie je nach Saison die Farben und schaffen Sie so eine vierteljährliche Aufräumroutine für den Bereich.


100 Dinge

Viele Genres haben diese Idee der Besitzminimierung bereits behandelt. Ratgeber in Form von Büchern und Artikeln, Dokumentationen über Selbstversuche, humorvolle Kinofilme. Hinter der Idee verbirgt sich der Gedanke, dass Besitz unsere Zeit bindet und dadurch das Leben ärmer wird, weil man weniger Gelegenheit findet, Neues auszuprobieren. 100 Dinge klingen viel. Sind es am Ende vielleicht aber nicht, wenn man bedenkt, dass von der Zahnbürste über die Kleidungsstücke bis hin zur Streichholzschachtel mit der Telefonnummer des Lebenspartners dazu zählen. Bevor Sie mit dem Aufräumen und Aussortieren starten, überlegen Sie, was Ihnen wichtig ist, was Ihnen am Herzen liegt und was Sie nur aufbewahren, um anderen einen Gefallen zu tun oder aus Angst jemanden zu verletzen. Gleichzeitig beinhaltet das Prinzip der 100 Dinge, dass Sie sich bei Neuanschaffungen von alten Dingen trennen.

Kaufen Sie also ein neues Buch oder erhalten Sie ein Buch geschenkt, muss ein anderes dafür weichen. Gehen Sie dann also Ihre Bibliothek im Dachgeschoss und überlegen Sie, welches Buch Sie niemandem weiterempfehlen würden oder welches Buch Sie vielleicht gar nicht mehr mögen. Nehmen Sie dieses Buch aus dem Dachschrägenschrank und bereiten Sie jemand anderen eine Freude damit, indem Sie es für ein paar Cent verkaufen oder gar verschenken. Das gleiche Vorgehen gilt für Jacken im Schrank unter der Treppe, Schuhe und Elektrogeräte auf dem Sideboard.

Lehnen Sie sich nach all dem Aufräumen, Konfigurieren, Umräumen und Aussortieren mit der Gewissheit zurück, dass die Unordnung wieder Einzug hält.