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Hausbau Design Award 2018

Badezimmerplanung und –einrichtung


Badezimmerplanung und Badezimmereinrichtung

Badezimmerplanung und Badezimmereinrichtung

Badezimmerplanung und Badezimmereinrichtung

Badezimmerplanung und Badezimmereinrichtung

Zu den wichtigsten Schritten beim Bau eines Hauses gehören die sinnvolle Planung des Badezimmers und die Einrichtung. Doch in der Flut von Optionen, Anbietern und Möglichkeiten drohen Bauherren schnell zu versinken. Damit dies nicht passiert und das Bad am Ende voll den eigenen Erwartungen entspricht, finden sich hier einige Varianten, wie die Ausgestaltung des Bades gelingen kann.


Wünsche sammeln

Als ersten Schritt sammeln kluge Familien die Wünsche für ihr Bad. Wichtige Fragen sind zum Beispiel, ob das Bad mit Kindern gemeinsam genutzt wird oder ob nur der Bauherr und seine Frau sich dort aufhalten. Auf jeden Fall sind bei mehreren Benutzern zwei Waschbecken sinnvoll.

Liebhaber des ausgiebigen Badevorgangs inklusive eines Glas Rotweins und der Lektüre eines Schmökers sollten eine große Badewanne einplanen. Wird die aktuelle Badewanne hingegen nie benutzt, kann man ganz auf sie verzichten und stattdessen mehr Geld in die Dusche investieren.

Wo Wäsche, Handtücher und Kosmetikutensilien ihren Lagerplatz haben sollen, muss natürlich Berücksichtigung in der Planung erfahren. Die schönste Dusche und die tollste Badewanne sind ohne die Möglichkeit, auch nur ein Handtuch im Bad unterzubringen, wenig wert.


Was tun ohne eigene Ideen?

Sind alle Wünsche zusammen gesammelt, kann es trotzdem passieren, dass man für die konkrete Ausgestaltung des Bades keine wirklichen Ideen hat. Nun könnte man digitale Badplaner nutzen. Auch gibt es zahlreiche Blogs, die zum Schauen einladen. Um einen unmittelbaren Eindruck zu gewinnen, sollten Bauherren womöglich aber den direkteren Weg gehen und sich Bad-Konfigurationen selbst ansehen.

Die meisten Badstudios, mit denen viele Firmen kooperieren, zeigen Musterbäder, bei denen man sich von den verschiedensten Gestaltungsmöglichkeiten ein Bild machen kann. Auf diese Art und Weise kann man die verschiedensten Ausarbeitungen kennenlernen und erkunden. Da die Badstudios und Baumärkte, die solche Bäder präsentieren in der Regel ein Interesse daran haben, dass man Kunde wird, geben sie den Leuten gern Prospekte mit weiteren Ideen an die Hand.


Die Raumaufteilung

Momentan besonders beliebt in Sachen Raumgestaltung ist das sogenannte T-Bad. Durch die T-Form entstehen mehr Wandflächen und damit Möglichkeiten, die Sanitärinstallationen unterzubringen – also kann auch die Toilette geschickt hinter einer Wand verbringen. Allerdings funktioniert diese Variante bei Dachschrägen nicht- und unter 12 Quadratmetern wird das T-Bad den neuen Benutzern eher wenig Spaß machen.


Die Duschgestaltung

Was Duschen angeht, sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Eine große Zahl an verschiedenen Formen ist mittlerweile möglich. Von quadratischen, rechteckigen oder fünfeckigen Duschwannen bis hin zu eher runden Formen wie dem Viertelkreis sind viele Variationen denkbar. Natürlich sollten diese aber an die gegebenen finanziellen wie räumlichen Gegebenheiten ihre Anpassung finden. Neben der Auswahl der Duschwanne selbst ist eine passgenaue Duschabtrennung / Duschkabine aus Glas empfehlenswert, da diese langlebig und sehr einfach zu reinigen ist – wer kennt nicht die versifften Duschvorhänge aus Plastik?


Die bodengleiche Dusche

Immenser Beliebtheit erfreut sich die sogenannte bodengleiche Dusche. Das dürfte einerseits an ihrer immensen Individualisierbarkeit liegen und andererseits an ihrer zweifellos vorhandenen ästhetischen Qualität. Für alte und beeinträchtigte Menschen bietet sie andererseits den großen Vorteil eines barrierefreien Zugangs.

Dennoch ist die bodengleiche Dusche nicht nur mit Vorteilen gesegnet. Denn trotz des barrierefreien Zugangs ist unbedingt auf rutschfeste Fliesen zu achten. Ansonsten können die bodengleichen Duschen eine immense Verletzungsgefahr mit sich bringen! Oft bringen bodengleiche Duschen zudem gewisse Mehrkosten mit sich, da ein extra Ablaufsystem von Nöten ist.


Die Fliesen

Früher haben die meisten Bauherren auf ein raumhoch gefliestes Bad gesetzt. Das hatte und hat nach wie vor den Vorteil, dass diese Art der Fliesung sehr lang hält und die Fliesen sehr robust sind. Selbst nach vielen Jahren der richtigen Pflege muss man das Bad nicht renovieren.

Heutzutage verzichten viele Menschen darauf, um das Badezimmer eher nach ihren Vorstellungen und mit anderen Materialien zu gestalten. Das ist ein Nachteil, den das raumhohe Fliesen mit sich bringt: Die Gestaltungsmöglichkeiten sind ganz klar eingeschränkt. Zudem ist das ganzräumige Fliesen selbstverständlich teurer – genau wie die Umgestaltung des Bades, denn bevor überhaupt eine Neugestaltung folgen kann, müssen die Fliesen erst wieder von der Wand.


Die Toilette

Grundsätzlich ist neben der Entscheidung für das individuelle Design beim Auswahl des WCs wichtig, sich die technischen Wünsche klarzumachen. Ist das Hänge-WC die erste Wahl? Oder kommt ein Stand-WC den eigenen Bedürfnissen näher? Soll der Spülkasten sichtbar bleiben oder unter dem Putz verschwinden?


Das richtige Waschbecken

In Sachen Material, Form und Funktion sind die Waschbecken mittlerweile sehr frei individualisierbar. Ungewöhnliche Materialien wie Edelstahl, Beton, Glas, Naturstein oder Holz sind nicht mehr allzu selten. Aufsatz- und Einbaubecken, wandhängende Becken oder Standwaschbecken – eine Frage des Geldbeutels, des Geschmacks und der Raumgröße. Denn gerade bei kleineren Varianten sollte genügend Stauraum für Badeutensilien, Handtücher und Putzmittel berücksichtigt werden.


Die Badheizung – nicht nur nützlich

Längst soll die Heizung nicht mehr nur in den kälteren Jahreszeiten für wohlige Temperaturen sorgen. Stattdessen geht es auch um eine ästhetische Funktion, die die Heizung erfüllen kann. Da gibt es etwa die Flachheizkörper, die platzsparend wirken und zudem noch schick sind. Röhrenheizkörper im Designerlook gibt es in verschiedensten Farben und Größen – die Handtücher werden übrigens so auch schön warm.


Fazit

Den eigenen Vorstellungen sind also nur monetäre und räumliche Grenzen gesetzt. Im Kreis der Liebsten muss man absprechen, welche Formen, Designs und technische Funktionen man langfristig im Badezimmer haben will – schließlich sollen die Investitionen über viele Jahre Freude bereiten.


Bildnachweis:
Abbildung 1: pixabay.com © La-Belle-Galerie (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © stevepb (CC0 Public Domain)