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Fertighaus WEISS - Bungalow Jäger

Fertighaus WEISS

Bungalow Jäger

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ISARTALER HOLZHAUS - Bungalow Brunnensee

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Living Haus - Bungalow SOLUTION 100 V3

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Kern-Haus - Bungalow Fokus

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cBaufritz Bungalow Modern

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FingerHaus - Bungalow NIVO 130 - Aussenansicht

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OKAL - Bungalow FP 56-170 A V2

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Danhaus - Bungalow Mandö

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Town & Country - Bungalow 128

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Hanse Haus - Bungalow 133

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BAUMEISTER-HAUS - Bungalow Riedel

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Town & Country - Bungalow 100

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Bungalow - Barrierefrei leben auf einer Ebene

Als eingeschossiges Gebäude ohne Treppen eignet sich ein Bungalow besonders gut für das barrierefreie Bauen. Deswegen wird diese Bauweise besonders auch von älteren Menschen oder Personen mit Handicap gerne gewählt. Anderen liegt die moderne, übersichtliche Form des Bungalows mit seinen geraden Linien. Nicht zuletzt wegen dieser klaren Form spielte der Bungalow in der Bauhausarchitektur eine große Rolle, die zurzeit eine kleine Renaissance erlebt.

Was ist eigentlich das Kennzeichnende eines Bungalows?

Wie oben erwähnt ist die Eingeschossigkeit eigentlich das einzige übergreifende Kennzeichen für einen Bungalow. Viele Menschen denken, dass ein Flachdach eine weitere Voraussetzung für die Bezeichnung Bungalow sei. Das ist aber nicht richtig. Es gibt auch Bungalows mit Satteldächern, vor allem Walmdächer kommen sogar relativ oft vor. Auch eine Gleichsetzung mit Ferienhaus wird oft vermutet, aber auch das ist nicht richtig. Zwar gibt es viele Ferienhäuser in Bungalowform, aber es gibt auch sehr viele Bungalows, die als Dauerwohnsitze erbaut worden sind. Sogar Geschäftshäuser oder Bürohäuser in Bungalowform kommen vor. Der Bungalow bietet als Bauform immer dann Vorteile, wenn genug Fläche vorhanden ist, dass man alle Bedürfnisse auf einer Etage unterbringen kann. Dann spart der Verzicht auf ein Treppenhaus Platz ein, der für Wohn- oder andere Zwecke genutzt werden kann. Ganz selten werden sogar Gebäude als Bungalow bezeichnet, bei denen die Eingeschossigkeit nicht vollständig eingehalten wird. So gibt es Gebäude mit Flachdach, bei denen ein einzelnes Zimmer auf das Flachdach aufgesetzt wird, das über eine Wendeltreppe oder eine Außentreppe erreicht werden kann. Der Rest des Flachdachs kann in einem solchen Fall als Dachterrasse genutzt werden. Trotzdem gilt das Haus wegen der überwiegenden Eingeschossigkeit als Bungalow.

Welche Vorteile hat die Bungalowbauweise?

Neben den schon erwähnten Vorteilen der Ebenerdigkeit, die einen barrierefreien Ausbau erleichtert und der Platzeinsparung durch das eingesparte Treppenhaus haben Bungalows noch andere Vorteile. Dadurch, dass kein zweites oder noch mehr Geschosse über dem Erdgeschoss liegen, muss der Bungalow nur das Gewicht des Daches tragen. Dadurch können die Innenwände sehr frei platziert werden, was eine individuelle Raumaufteilung sehr erleichtert. Die geringe Last auf den Außenwänden ermöglicht auch den problemlosen Einbau großer Fensterflächen, was Bungalows zu sehr freundlichen, hellen Gebäuden macht. Die freie Einteilung beim Grundriss erlaubt auch eine sehr gute Kombination von Wohnen und Arbeiten im Bungalow. Die Flächen fürs Arbeiten können sehr gut abgegrenzt werden, dafür werden zum Beispiel Bungalows in L-Form oder in anderen Formen gebaut.

Verschiedene Formen von Bungalows

Das Wort Bungalow kommt aus dem Englischen beziehungsweise angloindischen. Es leitet sich ab von der Bezeichnung "bengalisches" Haus, also ein Haus mit ähnlicher Bauweise, wie es die kolonisierenden Engländer in der nordostindischen Region Bengalen vorfanden. Dort waren das kleine, eingeschossige Hütten in einfacher Bauweise. Heute gibt es für die ursprünglich rechteckigen Grundrisse vielerlei Variationen. Die Bauformen im Überblick:

Der einfache rechteckige Bungalow
Die Urform des Bungalows ist wegen der einfachen Konstruktions- und Bauweise der rechteckige oder quadratische Bungalow. So waren die Hütten der bengalischen Ureinwohner gebaut, die die Engländer kopierten und davon den Namen in alle Welt brachten. Auch heute noch ist der rechteckige Grundriss die häufigste Bauweise eines Bungalows.

Winkelbungalow oder auch L-förmiger Bungalow
Wie der Name schon verrät ist bei diesem Bungalow ein kürzerer oder längerer Anbau im 90-Grad-Winkel an den Hauptbaukörper angeschlossen. Das schafft im Vergleich zu einem von der Grundfläche her gleichgroßen rechteckigen Bungalow mehr Außenwandfläche, also die Möglichkeit mehr Fenster zur Belichtung zu integrieren.

Bungalow in U-Form
Wird der Bungalow in L-Form mit einem weiteren Anbau im 90 Grad Winkel realisiert, entsteht ein Bungalow in U-Form. Die beiden Schenkel des U können dabei gleich oder unterschiedlich lang sein. Insbesondere für Bungalows, in denen ein eigener Bereich für Büro- oder Praxisräume abgeteilt werden soll, bietet dieser Grundriss große Möglichkeiten, auch zum Beispiel mit separaten Eingängen für beide Bereiche.

Bungalow mit Anbau oder Garage
Waren die bis hierher beschriebenen Formen eines Bungalows unter einem Dach vereint, so kann beim Bungalow mit Anbau oder Garage ein separates Dach für den Anbau mit einer unterschiedlichen Traufhöhe oder sogar in einer unterschiedlichen Form gebaut werden. So werden zum Beispiel an Bungalows mit einem Satteldach oft Garagen oder Geräteräume mit Flachdach angebaut. Selbst unterschiedlich geneigte Pultdächer haben moderne Architekten für solche Ensembles schon entworfen. So können auch auf einem Bungalow ideale Dachflächen für Wärmekollektoren oder Photovoltaikanlagen geschaffen werden.

Individueller Bungalow
Individuelle Bungalows können Elemente aller oben beschriebenen Bauformen enthalten. Die L- oder U-Forma kann bis zum Z oder Ypsilon erweitert werden. Auch runde Formen des Baukörpers sind hier denkbar. Solange das Gebäude einstöckig bleibt, kann auch hier von einer Bungalowform gesprochen werden. Baukörper unterschiedlicher Höhe werden miteinander kombiniert und auch unterschiedliche Dachformen für die einzelnen Teile können hier sinnvoll oder aus ästhetischen Gründen gewollt sein. Anbauten oder vorgebaute Eingangsbereiche strukturieren den Bau ganz so, wie es vom Bauherrn gewünscht wird.

Grundrisse, die in Bungalows realisiert werden können

Die äußeren Formen der Grundrisse wurden im oberen Absatz schon beschrieben. In der Raumaufteilung ist der Grundriss in einem Bungalow sehr frei. Da es im Innenbereich normalerweise keine tragenden Wände gibt, können die Wände frei so situiert werden, wie es sich für das erforderliche Raumangebot am besten eignet. Bei rechteckigen Bungalows liegt der Eingang meist an einer langen Seite des Rechtecks. Auf diese Weise wird am wenigsten Raum für einen Dielenbereich benötigt, der bis zur Mitte des Gebäudes reicht, um dort von einem zentralen Gang aus, alle Zimmer zu erreichen. Meist knickt dieser Dielenbereich in der Mitte des Gebäudes in eine oder beide Richtungen ab, um alle Zimmer optimal anzuschließen. Es gibt aber auch Bungalowgrundrisse, bei denen der Gang gerade durchs Haus führt und am anderen Ende in einer Terrassentür endet, die zum Garten führt. Grundsätzlich wird im Bungalow versucht, so wenig Platz wie möglich für Dielen- oder Gangbereiche zu verbrauchen. Da nur auf einer Ebene Platz für Wohnräume ist, soll die angebotene Fläche optimal genutzt werden. Auch auf eine Unterkellerung wird in Bungalows normalerweise verzichtet, denn auch eine Kellertreppe würde ja das Raumangebot im Wohnraumbereich verringern. Oft sind deswegen Geräte- oder Technikräume in Anbauten auf gleicher Ebene untergebracht. Selbstverständlich bringt der Verzicht auf einen Keller auch einen günstigeren Preis für einen Bungalow.

Dachformen für Bungalows

Nicht das Flachdach, sondern die Eingeschossigkeit ist das bestimmende Merkmal für einen Bungalow. Insofern sind Bungalows mit Satteldächern, Walmdächern, Pultdächern, Pyramidendächern sowie Mischformen aus all diesen Dachkonstruktionsformen für Bungalows denkbar. Für quadratische Grundrisse bietet sich das Pyramidendach an, bei rechteckigen Grundrissen werden oft Sattel- oder Walmdächer realisiert. Die gewählte Dachform ist auch eine Möglichkeit die Bungalowbauweise in gewissem Maße an eine landschaftliche Bauweise anzupassen. So sind zum Beispiel im süddeutschen Raum in den Festlegungen für Baugebiete oder in Ortsgestaltungssatzungen oftmals Satteldächer vorgeschrieben. Wer in solchen Bereichen trotzdem einen Bungalow bauen will, tut gut daran, diesen mit einem in die Region passenden Dach zu versehen.

Berühmte Bungalows

Insbesondere in Deutschland werden Bungalows vor allem mit Flachdächern gebaut. So auch der berühmte Kanzlerbungalow, in dem die deutschen Bundeskanzler von 1964 bis zum Umzug nach Berlin 1999 in Bonn residierten. Er repräsentierte über diesen langen Zeitraum die Modernität bundesdeutscher Architektur in der Tradition des Bauhauses und gleichzeitig die Bescheidenheit, die in Deutschland mit dem Amt des Bundeskanzlers in Verbindung gebracht wird. Kein Palast, keine Villa, sondern ein Bungalow war das Repräsentationsgebäude, in dem die Kanzler ihre ausländischen Staatsgäste zum privaten Gedankenaustausch trafen. Ganz anders ist die Tradition in den Vereinigten Staaten, wo der Bungalowbaustil wegen seiner einfachen Konstruktionsweise und den großen zur Verfügung stehenden Flächen zu den verbreitetsten Bauweisen gehört. Dort werden allerdings häufig flache Satteldächer, Pultdächer oder Pyramidendächer auf die Bungalows gesetzt. So auch auf den berühmten Buchtel-Bungalow in Denver. Auf diesen hatte sich der Gouverneur von Colorado Henry Augustus Buchtel sogar eine Gaube ins Satteldach einbauen lassen. Trotz dieser Durchbrechung des Prinzips Eingeschossigkeit gilt das Gebäude als einer der stilbildenden Bungalows in der amerikanischen High Society.

Nachteile des Bungalows

Was bei Preis, Barrierefreiheit und Einfachheit der Konstruktion ein Vorteil des Bungalows ist, gereicht ihm in anderen Bereichen zum Nachteil. Der Flächenverbrauch eines Bungalows ist höher, als der eines mehrgeschossigen Gebäudes mit vergleichbarer Wohnfläche. Abstellräume, Technikräume, Trockenräume und vieles mehr, was im Geschossbau in den Keller oder auf den Dachboden ausgelagert wird, muss im Bungalow auf der gleichen Ebene wie die Wohnräume untergebracht werden. Das in Deutschland oft gebaute Flachdach, aber auch die meist sehr flach ausgeführten anderen möglichen Dachkonstruktionen sind nicht gut für Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung oder Photovoltaikpaneele geeignet. Hier ist dann meist eine Aufständerung erforderlich, was einerseits zu zusätzlichen Kosten führt und zudem in die Optik eines Bungalows stark eingreift. Durch die größere notwendige Dachfläche bei gleicher Wohnfläche geht ein Teil des Preisvorteils für die einfachere Konstruktion beim Bungalow verloren. Das wirkt sich auch beim Unterhalt entsprechend aus.

Fazit

Trotz des erhöhten Flächenbedarfs hat der Bungalow in Zeiten, in denen das barrierefreie Bauen immer mehr Bedeutung gewinnt, seine Berechtigung. Wer ein günstiges Haus mit klaren Linien und einem modernen Äußeren bauen will oder sich am Bauhausstil orientiert, wird den Bau eines Bungalows in jedem Fall in Betracht ziehen.