Terrassenplanung

Die Terrasse ist ein beliebter Rückzugsort und ein Treffpunkt für die ganze Familie


Terrassenplanung

Terrassenplanung

Das sogenannte "Zimmer im Grünen" ist ein beliebter Anbau am Haus, der sich vielseitig mit Möbeln und Pflanzen von modern bis mediterran gestalten lässt. Mit modernen Materialien lässt sich die Terrasse auch vor Wind und Wetter schützen. Auch für die kalten Wintermonate kann vorgesorgt werden.


Für die Gestaltung der Terrasse ist die Architektur des Hauses ein wichtiger Faktor

Wer eine Terrasse als Anbau ans Haus plant, muss sich im Vorfeld Gedanken über den richtigen Standort machen. Es muss der Sonnenverlauf um das Haus und die Bebauung in der Nachbarschaft berücksichtigt werden. Auch der Zugang vom Haus aus spielt eine wichtige Rolle. Meist besteht ein Zugang über die Küche oder über das Wohnzimmer. Beide Zugänge haben Vor- und Nachteile und sollten nach den individuellen Bedürfnissen ausgesucht werden. Ob eine Terrasse rund, eckig, quadratisch oder rechteckig gestaltet wird, sollte immer von der Architektur des Hauses abhängig gemacht werden. Die Architektur ist ebenfalls entscheidend, wenn eine Terrasse erhöht oder ebenerdig gestaltet werden soll. Wie groß eine Terrasse gebaut werden kann, ist letztendlich von der zur Verfügung stehenden Grundstücksgröße abhängig.


Für die Terrasse stehen viele verschiedene Bodenbeläge zur Verfügung

Je nachdem, ob es sich um eine ebenerdige oder erhöhte Terrasse handelt, wird ein stabiler Unterbau aus Holz, Metall oder Beton benötigt. Bei ebenerdigen Terrassen wird in der Regel ein Fundament benötigt, dass vor dem Betonieren oder Belegen mit Steinplatten mit einem Kiesbett ausgestattet wird. Holz- und Metallgerüste für erhöhte Terrassen werden mit stabilen Edelstahlschrauben befestigt. Dadurch wird die Haltbarkeit des Unterbaus erhöht. Als Beläge für die Terrassen stehen die unterschiedlichsten Materialien zur Verfügung. Besonders beliebt sind selbstverständlich Holz, WPC-Platten oder WPC-Dielen, Naturstein, Fliesen, Klinker oder Betonstein. Wichtig ist, dass der gewählte Belag frostsicher sowie wetter- und witterungsbeständig ist. Auch die Pflegeeigenschaften müssen bei der Auswahl des Belags berücksichtigt werden.


Mit einer Markise oder einer Pergola wird die Terrasse vor Wind und Wetter geschützt

Der klassische Schutz der Terrasse vor schlechtem Wetter oder intensiver Sonneneinstrahlung ist die Markise. Eine weitere Möglichkeit ist eine Metall- oder Holzkonstruktion, die mit Doppelstegplatten (resistent gegen Hagelschlag) verkleidet wird. Die sogenannte Pergola aus stabilem Holz verschönert die Terrasse und sorgt für Gemütlichkeit. Eine Pergola ist bei vielen Herstellern als Bausatz erhältlich und in der Regel auch baugenehmigungsfrei. Die Stegplatten bestehen aus hochwertigen Kunststoffen wie Acrylglas oder Polycarbonat und haben durch die luftgefüllte Kammer eine gute Wärmedämmung. Das transparente Material lässt viel Licht durch, hat ein sehr geringes Gewicht und ist außerdem viel günstiger als Glas. Auch in puncto Bruchfestigkeit haben die Doppelstegplatten (resistent gegen Hagelschlag) gegenüber Glasplatten klare Vorteile. Wer möchte, kann mit den Doppelstegplatten auch die Seiten verkleiden und aus der Terrasse einen Wintergarten bauen, der ganzjährig genutzt werden kann.

Ein Terrassenofen ist ein Blickfang und spendet Wärme in der kalten Jahreszeit

Wem eine Verlängerung der Gartensaison am Herzen liegt oder seine Terrasse sogar das ganze Jahr nutzen möchte, kann sich einen Terrassenofen zulegen. Bei den Terrassenöfen kann grob unter Modellen aus Gusseisen oder Edelstahl, Feuerkörben und Propangas-Strahlern unterschieden werden. Ofenmodelle, die mit Holz befeuert werden, sind besonders beliebt und sorgen für eine angenehme Stimmung und viel Gemütlichkeit. Die Öfen sind vielseitig mit modernen oder klassischen Loungemöbeln kombinierbar. Gleichzeitig sind viele Modelle mit Kaminen oder in Kugelform ein Blickfang mit einer ansprechenden Optik. Aufgestellt neben einer Sitzgruppe sorgen die Terrassenöfen für ausreichend Wärme und auch eine Grillparty kann in der etwas kühleren Jahreszeit bis in die späten Abendstunden genossen werden. Werden der Terrassenofen oder der Feuerkorb mit Holz befeuert, muss darauf geachtet werden, dass der Untergrund feuerfest ist und ein gewisser Abstand zum Haus eingehalten wird.