Selfmade ist kein Hexenwerk: Tipps zur Montage einer neuen weißen Schiebetür

Vorteile und Einsatzmöglichkeiten einer Schiebetür


Tipps zur Montage einer neuen weißen Schiebetür

Tipps zur Montage einer neuen weißen Schiebetür

Schiebetüren treffen den Zeitgeist modernen Wohnens. Sie eignen sich hervorragend als Türersatz, Raumteiler oder als schicke Tür vor einem Schrank. Herkömmliche Zimmertüren stehen geöffnet im Raum und nehmen dort Platz in Anspruch, der möglicherweise gar nicht komplett vorhanden ist.  So lässt sich die Drehtür im schlechtesten Fall erst gar nicht komplett öffnen. Eine Schiebetür verläuft enganliegend an der Wand. Besonders platzsparend zeigen sich Schiebetüren, die geöffnet in der Wand verschwinden.


Weiß überzeugt

Zur Auswahl stehen Glas- und Holzschiebetüren. Unter den Holzschiebetüren stehen vielerlei farbliche Dekore zur Auswahl. Besonders überzeugend ist die weiße Schiebetür: Eine weiße Schiebetür wirkt hell und präsentiert sich neben allen anderen Farbspielen in der Wohnung neutral.


Selfmade?

Ist die Wahl zum Kauf einer neuen weißen Schiebetür erst mal gefallen stellt sich die Frage „Kann ich die weiße Schiebetür eigentlich selber einbauen?“. Der Einbau einer einflügligen Schiebetür ist sicherlich kein Hexenwerk. Diejenigen, die etwas handwerklich begabt sind,  schaffen dies leicht.

Ist die neue Schiebetür geliefert, sollte zunächst erst einmal die Montageanleitung angesehen werden. Anschließend steht die Prüfung des kompletten Bausatzes an: Sind alle aufgeführten Teile im Paket enthalten? Vor allem Kleinteile wie Schrauben und Dübel dürfen nicht fehlen. Zudem sollte vor Montagestart die einwandfreie Qualität der gelieferten Materialien geprüft werden. Ist die Beschaffenheit von Türblatt, Beschlagsystem und allen weiteren Kleinteilen einwandfrei, können die nötigen Hilfsmittel bereitgelegt werden. Dazu gehören Wasserwaage, Zollstock, Bleistift, Bohrmaschine, Akkuschrauber und ggf. ein Hammer.


Zu zweit ist es leichter

Es empfiehlt sich mit zwei Personen die Montage zu starten. Das Anhalten der Wasserwaage und das Kennzeichnen der Bohrlöcher bspw. sollte zu zweit erledigt werden, denn die neue Schiebetür soll nach Einbau unbedingt waagerecht hin und her gleiten können. Ein schief angebrachtes Hängesystem ist unbedingt zu vermeiden. Auch für das Einhängen des Türblattes empfehlen sich zwei Personen.


Schwierige Raumsituationen

Ungerade Wände, Drempel und Dachschrägen sind kein Hindernis für eine funktionale, moderne, Schiebetür. Allerdings ist hier schon viel Geschick nötig, um die richtigen Maße an Händler oder Hersteller weiterzugeben. Wer unsicher ist, sollte das Aufmaß durch einen Fachmann durchführen lassen. Zudem kann dieser vor Ort optimale Lösungsvorschläge unterbereiten. Auch die spätere Montage kann oftmals gleich mit gebucht werden. Der Fachhandwerker prüft nach Einbau abschließend die einwandfreie Funktionalität der neuen Schiebetür.


Mehrere Türflügel, große Raumteiler und Bodenschienen

Eine einflüglige Schiebetür lässt sich sicherlich noch leicht in Eigenleistung einbauen. Aber große Schiebetüren mit mehreren Türflügel sind schon eine größere Herausforderung für „do-it-yourself“. Gleiches gilt für Bodenschienen, die bspw. im Teppich, im Holzboden oder in den Fliesen eingelassen  werden müssen. Besonders platzsparend sind die bereits erwähnten Schiebetüren, die in der Wand verlaufen. Es wird evtl. eine Wand vom Trockenbauer benötigt. Auch hier ist es sinnvoll Fachhandwerker zu beauftragen.

Im Web sind viele Firmen zu finden, die einen Aufmaß- und Montageservice anbieten. Für den Preisvergleich sollte man sich genügend Zeit nehmen.

Fazit ist, wer es sich zutraut, bereits etwas Erfahrung hat, handwerklich begabt ist oder einen handwerklichen Beruf ausübt ist sicherlich gut in der Lage eine Schiebetür selber einzubauen. Diese Entscheidung bleibt im Einzelfall jedem selber überlassen. Die Montage vom Fachmann hingegen gibt Sicherheit, schont die Nerven des Käufers und verspricht eine perfekt eingebaute, neue weiße Schiebetür.