Neue Fenster selber einbauen

4 Gründe, die gegen den Fenstereinbau in Eigenregie sprechen


Neue Fenster selber einbauen

Neue Fenster selber einbauen

Bei einem Fensterkauf stellt die Montagearbeit einen der größten Kostenfaktoren dar. Für viele Haus- und Wohnungsbesitzer stellt sich daher die Frage, ob sie das Fenster selber einbauen oder einbauen lassen. Die Komplexität einer Fenstermontage wird dabei allerdings häufig unterschätzt, was schwerwiegende Fehler zu Folge haben kann - immerhin entscheidet die Montage als letzter Schritt in der Qualitätskette, ob die zugesicherten Leistungseigenschaften eines Fensters wirklich erfüllt werden.

Wir nennen Ihnen daher 4 Gründe, die dagegensprechen den Fenstereinbau selbst vorzunehmen.


1. Demontage der alten Fenster ist meist ein Mammutprojekt

Zur fachgerechten Montage eines Fensters gehört auch die Vorbereitung des Einbauorts- und dazu müssen die alten Fenster zunächst demontiert werden. Das ordnungsgemäße Entfernen der alten Fenster kann sich dabei für Laien durchaus schwierig gestalten: Die alten Abdichtungsmaterialien eines Fensters sind über Jahrzehnte mit dem Mauerwerk verbunden und daher häufig schwer zu lösen. Diese Abdichtungsreste müssen jedoch sauber aus der Fuge entfernt werden, da andernfalls keine luftdichte Dämmung beim neuen Fenster sichergestellt werden kann.

Darüber hinaus muss eine Handvoll Werkzeuge für die fachgerechte Demontage organisiert werden. Während fast Jeder einen Akkuschrauber und Cutter zuhause hat, werden für eine saubere Ausführung auch Werkzeuge, wie eine elektrische Säbelsäge oder eine Fugenfräse benötigt. Ohne diese Hilfsmittel gestaltet sich die Demontage aller Wahrscheinlichkeit nach als sehr zeitintensiv und anstrengend. Seine Fenster selber aus- oder einzubauen kann sich für einen Laien daher als Mammutprojekt herausstellen. Für jemanden, der handwerklich begabt ist und das passende Werkzeug hat, ist die der Fensteraus- und Einbau in Eigenregie durchaus machbar - für alle anderen empfiehlt sich die Beauftragung eines Profis, der den Ausbau schnell und sauber durchführen kann und die neuen Fenster fachgerecht montiert.


2. Einhalten der RAL Standards kann nicht gewährleistet werden

Moderne Fenster sind heutzutage hochtechnologische Gebilde, die in Ihrem Funktionsumfang weit über die Grundfunktion als Lichtquelle hinausgehen. Sie sind ein fester Bestandteil im Energiesparkonzept eines Hauses und müssen auch hohe Erwartungen an Schall- und Einbruchschutz erfüllen. Entsprechend ist eine luftdichte Montage unerlässlich, um das Potenzial der Fenster voll auszuschöpfen. Ein einfaches Aufschäumen der Fuge zwischen Mauer und Fenster ist daher nicht mehr zeitgemäß und wurde von einer Montage nach den anerkannten Regeln der Technik abgelöst, welche umgangssprachlich auch als ‚RAL Montage‘ bekannt ist. Nach den aktuellen und anerkannten Regeln der Technik ist es in erster Linie noch nicht relevant, ob ein Kompriband, Dichtband oder Schaum für die Montage verwendet wird, da situationsabhängig mehrere Varianten möglich sind. Essentiell für eine fachgerechte Montage, ist die korrekte Abdichtung in 3 Ebenen, um alle positiven Eigenschaften Ihres Fensters auszunutzen.  Hier ist Millimeterarbeit gefragt, denn schon kleine Lücken können um das Fenster Wärmebrücken bilden, die alle Energiespareffekte zur Nichte machen. Sind Ihre Fenster nicht nach RAL eingebaut bzw. nicht nach den anerkannten Regeln der Technik, kann Feuchtigkeit ins Innere gelangen und eine Schimmelbildung begünstigen.


3. Wer beim Einbau spart, zahlt später mehr

Finanzielle Faktoren spielen bei der Kaufentscheidung zu einem neuen Fenster meist eine große Rolle. Denn mit einem modernen, mehrfachverglasten Fenster können die jährlichen Heizkosten signifikant reduziert werden und die Investition rechnet sich, je nach Kaufpreis, schon nach wenigen Jahren.

Diese Rechnung geht aber nur auf, wenn durch den Fenstertausch eine effektive Energieersparnis erzielt wird. Dafür müssen die Fenster korrekt eingebaut werden, denn gibt es Löcher in der Fugendämmung oder schmale Luftschlitze zwischen Fensterflügel und Rahmen, kann die warme Luft trotz besserer Verglasung nach außen dringen. Durch Einbaumängel können auch Schäden an Ihrem Fenster entstehen, sodass es schon nach kurzer Zeit ausgetauscht werden muss. Setzen Sie den Rahmen falsch in die Fensteröffnung, sodass er unter Spannung steht, kann die auf Ihn drückende Gebäudelast zu Rissbildung im Fensterprofil führen. Bedenken Sie auch, dass Sie, wenn Sie die Fenster selber einbauen, keinen Anspruch auf Gewährleistung bei Baumängeln haben.


4. Verschiedene Fenstertypen werden unterschiedlich montiert

Bei großen Fensterflächen, sowie bodentiefen Fenstern oder Balkontüren, stößt man beim Selber einbauen schnell an seine Grenzen. So sind diese Fensterelemente meistens sehr schwer und sperrig, wodurch gerade die Ausrichtung sehr kraftaufwändig wird.

Ähnlich problematisch ist die Eigenmontage von Dachfenstern. Der schräge Winkel dieser Fenster macht eine genaue Ausrichtung und Montage extrem schwierig. Holen Sie sich dafür auf jeden Fall Beratung von einem Fachmann.

Wollen Sie Fenster mit elektrischen Rollläden selbst einbauen, wird unter Umständen auch eine neue Stromzufuhr benötigt. Diese sollte Sie ohne Elektrikerausbildung niemals selbst legen, da beim Hantieren mit Stromkabeln Lebensgefahr bestehen kann.


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Welcher Handwerker baut meine Fenster ein?

Die Dauer Fenster einzubauen, sowie der Schwierigkeitsgrad der Montage sind also ziemlich hoch. Entscheiden Sie sich daher gegen eine Eigenmontage und möchten den Fenstereinbau vom Profi durchführen lassen, stellt sich die Frage:  „Wer baut Fenster ein?“. Zuständig für das Einbauen der Fenster sind Fenstermonteure oder Fensterbauer. Diese können Sie damit beauftragen, Ihre neuen Fenster zu montieren. Die gängigste Methode ist es allerdings Fenster direkt inklusive Montage zu bestellen. So haben Sie nur einen Ansprechpartner, welcher die Bestellung und Montage der Fenster koordiniert, und können sicher gehen, dass die Planung und Ausführung Ihres Fensterprojekts fachmännisch erfolgt. Ein erfahrener Fensterbauer unterstützt Sie außerdem dabei die passenden Fenster in Bezug auf Schallschutz, Wärmedämmung und Einbruchschutz zu finden.