Sicherheitstechnik fürs Eigenheim

Sollten Sie Geld und Zeit in Sicherheitsberatung und Aufrüstung investieren?


Sicherheitstechnik Eigenheim

Sicherheitstechnik im Eigenheim

Wohnungseinbrüche haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Der Sachschaden sowie der Wert des Diebesgutes sind meist enorm. Dazu kommt noch die psychische Belastung. Zumindest in den eigenen vier Wänden sollte sich jeder sicher fühlen können. Ja, der Aufwand, die Zeit und die Investition lohnen sich auf alle Fälle. Manchmal reicht es auch schon, einfach eine gute Barriere aufzubauen, um Zeit zu gewinnen, die Polizei anzurufen. Abschreckungsmaßnahmen bieten ebenfalls einen sehr guten Schutz. Gute Abendbeleuchtung senkt das Risiko ebenfalls. Vorsicht bei Urlaubspostings im Internet! Übervolle Briefkästen bei Abwesenheit ziehen ebenfalls Einbrecher an. Sicherheitstechnik zum Einbruchsschutz sowie Sicherheitsberatungen von einem Schlüsseldienst sind da schon sehr nützlich.

Wie hoch das Risiko ist, hängt natürlich von einer Vielzahl von Faktoren ab:

  • Die Lage der Liegenschaft spielt eine große Rolle (an einer wenig befahrenen Straße, Großstadt, Berg, Tal, Fluss, etc.).
  • Welches Milieu herrscht rund um das Eigenheim vor?
  • Gibt es unmittelbare Nachbarn oder Geschäfte?
  • Wieweit ist die nächste Polizeistation entfernt?
  • Welche Art von Türen und Fenstern hat das Eigenheim?
  • Gibt es Hinterausgänge, offene Schächte, eine Garage, einen Garten oder eine Feuerleiter?
  • Ist es leicht, auf das Dach zu gelangen und gibt es Dachfenster?
  • Ist die Straße beleuchtet?
  • Kann das Eigenheim von der Straße her einsehbar?


Sicherheitsberatungen von einem Schlüsseldienst


Schlüsseldienste sind nicht nur für das Aufschließen von Türen bei Verlust des Schlüssels zuständig. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, das Heim sicherer zu machen. Natürlich ist dafür eine kompetente Fachberatung Vorort notwendig. Bei der Begehung des Eigenheims wird selbstverständlich auch nach diversen Schwachstellen, wie z. B. leicht zugängige Stellen, leicht zu öffnende Türen oder Fenster, z. B. Kellertür, etc. gesucht. Danach wird das Eigenheim samt Garten analysiert, eingeschätzt und ein Verbesserungsplan erstellt. Darin wird natürlich die nötige, ins Auge gefasste Sicherheitstechnik detailliert angeführt und erklärt. Ein Kostenvoranschlag ist ebenfalls beigeschlossen. Es empfiehlt sich, ein oder zwei weitere Einschätzungen von Schlüsseldiensten einzuholen. Natürlich kann die vorgeschlagene Sicherheitstechnik zum Einbruchsschutz erweitert oder reduziert werden. Welche Maßnahmen stehen zur Verfügung?


Sicherheitstechnik zum Einbruchsschutz

Sicherheitstüren, Tür- und Fenstersicherungen, Panzerriegel, Bewegungssensoren, Einsteckschlösser mit Mehrfachverriegelung, etc. sind nur einige der Maßnahmen, die auch von Versicherungen empfohlen werden. Fenster und Türen sind die Hauptschwachstellen von Eigenheimen. Tür- und Fenstersicherungen bringen rasch Abhilfe. Kellerschächte sind eine weitere Schwachstelle. Diese können leicht mit Gitterrosten abgesichert werden.

Panzerriegel zählen zu den gängigsten Schutzmaßnahmen. Dabei handelt es sich um einen Querbalken über die gesamte Türbreite, der sich entweder einseitig oder beidseitig öffnen lässt. Panzerriegel steigern die Sicherheit des Eigenheims enorm.
Schließzylinder bieten ebenfalls eine sehr große Sicherheit. Eine Sicherheitskarte verhindert das Kopieren der Schlüssel. Ein außenseitiger Anbohrschutz sowie eine Not-/Gefahrenfunktion zur Öffnung der Tür bei steckendem Schlüssel bieten zusätzliche Sicherheit. Aber schon durch den Türbeschlag kann die Sicherheitsstufe um einiges erhöht werden. Sicherheitsbeschläge besitzen einen sogenannten Ziehschutz. Das heißt, der Schließzylinder kann nicht abgebrochen oder herausgezogen werden.
Darüber hinaus sollte jede Tür ein Sicherheitsschließblech mit einer Mauerverankerung besitzen. 

Eine Bändersicherung sichert die Scharniere gegen das Aushebeln der Tür. Bewegungssensoren im Garten, vor und rund ums Eigenheim lösen bei fremdem Betreten Licht aus. Licht schreckt Einbrecher am besten ab. Bewegungsmelder können auch mit der Reaktionsmöglichkeit „Hundegebell“ gekoppelt sein. Dies klingt oft so echt, dass es für Fremde wirklich wie das Gebell von wilden Hunden klingt. Eine gute Abschreckungsmethode, die Wirkung zeigt. Die „Herzerlmethode“ - etwas, das nach wie vor Wirkung zeigt, aber viele schon vergessen haben. Früher waren die Fenster mit hölzernen Fensterläden ausgestattet. In der Mitte eines jeden Fensterflügels aus Holz war ein Herz ausgeschnitten. Die Fensterläden stellten erstens eine gute Wärmedämmung und zweitens einen guten Sichtschutz dar. Gleichzeitig konnte der Bewohner durch die herzförmige Öffnung nach draußen sehen. Am Abend wurden die Fensterläden geschlossen, in der Früh geöffnet. Energieeffizienz und Sicherheit wurden so relativ einfach gleichzeitig erhöht.


Fazit

Fenster, Türen, besonders im Keller sind Hauptschwachstellen und sollten dementsprechend gesichert werden. Panzerriegel sind von Fremden fast nicht zu öffnen. Sicherheitsberatungen von einem Schlüsseldienst helfen, Schwachstellen zu erkennen. Sicherheitstechnik zum Einbruchschutz sorgt für die Erhöhung der Sicherheitsstufe. Finanziell lässt sich hier einiges sparen. Zum einen wird das Eigenheim durch Einbrüche nicht beschädigt. Versicherungen reduzieren die Prämien, wenn die Sicherheitsvorkehrungen aufgestockt wurden. 

Zur gängigsten Sicherheitstechnik zum Einbrecherschutz gehören:

  • Einsteckschlösser mit Mehrfachverriegelung,
  • Bewegungssensoren,
  • Sicherheitsschließbleche mit Mauerverankerung,
  • Tür- und Fenstersicherungen,
  • Gitterroste über offene Schächte,
  • Schließzylinder,
  • Sicherheitsbeschläge sowie
  • Bändersicherung.

Mehrere Angebote einzuholen, macht sich auf alle Fälle langfristig bezahlt.