Küchenplanung 2017 - innovativ und ergonomisch


Smart Kitchen

Smart Kitchen - Bildquelle: www.kueche-co.de

Smart Kitchen

Smart Kitchen - Bildquelle: www.kueche-co.de

Smart Kitchen

Smart Kitchen - Bildquelle: www.kueche-co.de

In einer Küche wird viel mehr als nur gekocht. Sie dient als Treffpunkt der ganzen Familie, hier wird geschmaust, gespielt, gelernt, gefeiert, gesurft, gearbeitet und nicht zuletzt auch Musik gehört. Eine Küche ist ein echter Lebensraum und in ihrer Vielseitigkeit echt "smart". Was liegt also näher, als diese mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ergonomisch und innovativ zu planen? Wer die Küche im Jahr 2017 neu planen will, sollte bedenken, dass eine smarte, moderne Küche längst viel mehr ist als nur ein vernetzter Kühlschrank.


Internet der Dinge in der Küche

In vielen Wohnungen es längst zum Alltag geworden: Das Internet der Dinge, auch Internet of Things (IoT) genannt. Mit dem Fernseher kann im World Wide Web gesurft werden, gleichzeitig liefert dieser den besten Klang an das Audiogerät. Auch die Küche lässt sich mit dem Internet verbinden. Auch wenn viele Küchennutzer noch der Meinung sind, dass sie selbst Ihre Milch kaufen können und diese nicht vom Kühlschrank bestellt werden muss, gewöhnt man sich erfahrungsgemäß doch schnell an den neuen Komfort. Außerdem gibt es in der Küche nicht nur den smarten Kühlschrank, sondern viele weitere Elektrogeräte, die von der Vernetzung profitieren. Per Smartphone oder Tablet können Sie beispielsweise den gewünschten Kaffee bei der smarten Kaffeemaschine bestellen und sehen per App genau, über wie viel Wasser die Maschine noch verfügt. Ist die Küche mit einem solchen Vollautomaten ausgestattet, kann ihr Bewohner mit perfektem Timing frischen Kaffee trinken oder ihn dem Besuch anbieten.


Komfortabel und zeitgenau

Mit einer digital einstellbaren Zeitschaltuhr sparen Sie vor allem Zeit bei alltäglichen Tätigkeiten und können die Aufmerksamkeit anderen Dingen widmen. Denn die Schaltung hilft dabei, regelmäßige Abläufe in der Küche zu managen. Während die Hausbewohner morgens sanft aus dem Schlummer geweckt werden, brauchen weder Kaffeemaschine noch Licht eingeschaltet werden: Alles erledigt eine smarte Zeitschaltuhr. Damit die Geräte auch zur gewünschten Zeit mit der Arbeit starten können, muss lediglich rechtzeitig vorher der gewünschte Zeitpunkt eingestellt werden. Eine solche Zeitschaltuhr lässt sich bei einer neuen Küche einplanen, sie kann aber auch nachgerüstet werden. Ein weiteres smartes Hilfsmittel ist ein digitales Küchenthermometer: Steckt der Braten in der Röhre, braucht er ab jetzt nicht mehr überwacht zu werden. Auf dem Thermometer wird einfach die gewünschte Fleischsorte gewählt und dieses mit dem Braten in den Ofen gesteckt. Ist das Essen auf den Punkt genau gegart, informiert die Koch-App via Smartphone darüber. Nur den Tisch decken und das Essen anschließend genießen, das müssen Sie auch beim Smart Cooking noch selbst.


Die Küche der Zukunft

Der smarte Kühlschrank informiert, wann der Joghurtbecher sein Verfallsdatum erreicht hat und schont auf diese Weise intelligent die Ressourcen. Mit hochauflösenden Kameras in seinem Inneren ausgestattet, erlaubt er einen Blick via Smartphone: So lässt sich selbst unterwegs überprüfen, ob Butter, Wurst und Käse für das Abendessen ausreichen. Mit ganzheitlich vernetzten Küchen wird das Arbeiten in ihnen zum Kinderspiel. Smarte Herde lassen sich intuitiv und unkompliziert bedienen: Bei ihnen sind die Kochfelder mit Sensoren ausgestattet und kontrollieren selbstständig die Temperatur in Töpfen und Pfannen. Anbrennen kann hier nichts mehr. Andere Sensoren schalten nach Bedarf die Dunstabzugshaube ein und regeln die Intensität, mit der diese den Dunst aus der Küche absaugt. So bleibt die Luft in der Küche immer frisch und die Kochdünste werden schnell entfernt. Viele weitere Informationen zu den neuesten Dunstabzügen finden Sie im Küchenmagazinbeitrag „Moderne Technik für den Dunstabzug“ bei Küche&Co.
Bei manchen Herstellern können auch alle Haushaltsgeräte als Smart Home miteinander vernetzt werden. So lassen sich Bräter, Waschmaschine und Gefrierschrank einfach mit dem Smartphone überwachen und steuern. Das Display auf dem Smartphone zeigt an, wie lange der Kuchen noch im Ofen bleiben muss. Niemand muss mehr seinen bequemen Platz auf dem Sofa verlassen und nachsehen, ob Kuchen oder Braten bereits fertig sind.


Ergonomisch auf die Benutzer angepasst

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen die Küchenunterschränke nur in einer einzigen Höhe erhältlich waren. Wer eine nicht-normgerechte Körpergröße hat, musste an diesen entweder in gebückter Haltung arbeiten oder sich entsprechend recken. Für rückenschonendes Arbeiten in der Küche bieten diverse Hersteller inzwischen Unterschränke und Arbeitsplatten in unterschiedlichen Höhen an: So findet jeder die Arbeitshöhe, die perfekt zur persönlichen Körpergröße passt. Ein weiterer Vorteil: Oft ist in diesen Schränken mehr Stauraum vorhanden. Mit Vollauszügen sind zudem hintere Winkel und Ecken in den Schränken immer gut erreichbar: So wird nicht nur der Arbeitsablauf einfacher und der Zugriff leichter, sondern es entfällt das oft lästige und rückenunfreundliche Bücken. Im Zusammenspiel von individuell angepasstem Unterschrank, Sockel und Arbeitsplatte entstehen die jeweiligen Arbeitshöhen, die sich nach den Bedürfnissen und vor allem nach der Größe der künftigen Benutzer richten sollten. Wer eine neue Küche ergonomisch einrichten möchte, sollte sämtliche Höhen auf die persönliche Größe anpassen. Das funktioniert sogar dann, wenn mehrere Menschen in der Küche kochen und jeder über eine unterschiedliche Körperhöhe verfügt.


Mit viel Komfort beim Bedienen

Die Vollauszüge, mit denen moderne Schubladen ausgestattet sind, machen darin lagernde Töpfe und Vorräte leichter zugänglich. Das gleiche gilt, wenn die neuen Oberschränke mit nach oben öffnenden Klappen ausgestattet sind. Diese bieten ergonomische Vorteile, denn sie bewegen sich aus dem Arbeitsbereich des Nutzers, sobald sie geöffnet werden. Dadurch ist ein völlig ungehinderter Zugriff auf alles möglich, was sich hinter ihnen verbirgt. Eine solche Klappe hat aber noch einen weiteren praktischen Nutzen: Niemand kann sich den Kopf an einer Schranktür stoßen, die zufällig offensteht. Ist der Hängeschrank mit einer solchen Klappe ausgestattet, kann alles komplett überblickt werden, was sich im Inneren des Schrankes befindet. Selbstverständlich lässt sich auch eine Ausstattung mit Schiebetüren wählen - doch hier ist immer nur ein Teil des Inneren sicht- und greifbar.


Die Küchentrends 2017: Viele technische Finessen

Wer sich in diesem Jahr für eine neue Küche entscheidet, muss nicht nur über die gewünschte Form Fronten und die Höhe der Unterschränke entscheiden, sondern auch darüber, wie praktisch und smart die Geräte sein dürfen. Denn mit den neuesten Innovationen aus der Heimautomatisierung und des IoT gibt es hier revolutionäre Möglichkeiten.