Die optimale Heizung fürs Eigenheim finden

Etwa alle zehn Jahre sollte man umsteigen, und zwar auf eine neue Heizung.


Heizung für das Eigenheim

Heizung für das Eigenheim

Heizung für das Eigenheim

Heizung für das Eigenheim

Aber welche Heizung eignet sich für welchen Wohnraum und welche Förderungen kann man dafür beantragen?


Unterschiedliche Heizungsarten für unterschiedliche Wohnräume

Für Öl braucht man einen Tank, für Gas eine Leitung und für Holz eine große Lagerfläche. Die Bedingungen an die Immobilie sind je nach Heizungsart sehr unterschiedlich. Doch welche Heizungsarten eignen sich für Häuser und Wohnungen? Kamine und Öfen spenden zwar wohlige Wärme und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre, eignen sich aber leider nur fürs Eigenheim. Auch das Prinzip der Solarthermie lässt sich nicht nur bei einem Haus umsetzen. Außerdem braucht man für Solar ausreichend Sonne. Wärmepumpen kommen für Wohnungen ebenfalls nicht infrage, da sie viel Platz beanspruchen. Gasheizungen sind dagegen eine geeignete Alternative für kleine Wohnräume. Sie beanspruchen wenig Platz und können flexibel in der Wohnung installiert werden.


Auf die richtige Isolierung kommt es an

Nicht nur mit der passenden Heizung kann man Energie und Kosten sparen, auch die richtige Dämmung birgt ein großes Einsparpotenzial. Um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden, sollten das Dach, die Außenwände und der Keller ausreichend isoliert werden. Gerade letzterer wird oft vergessen, obwohl auch hier Wärme verloren gehen kann. Auch schlecht isolierte Fenster können für einen Wärmeverlust verantwortlich sein. Daher bietet es sich an, bei der Heizungserneuerung auch Wärmeschutzfenster nachrüsten zu lassen. Moderne Wärmeschutzfenster bestehen normalerweise aus einer Dreifachverglasung sowie einem gedämmten Rahmen. Diese sollte man am besten von einem Fachmann einbauen lassen, denn nur bei korrekt eingesetzten Fenstern kann der Wärmeschutz entsprechend gewährleistet werden.


Staatliche Förderungen für erneuerbare Energien

Der Trend geht zu erneuerbaren Energien, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Energiekosten senken. Der Vorteil ist, dass sie sich untereinander auch gut mit anderen Systemen verbinden lassen. So kann die Solarthermie beispielsweise problemlos mit einer Gasheizung kombiniert werden. Für Heizsysteme mit erneuerbaren Energien kommen außerdem verschiedene staatliche Förderungen infrage. Welche Förderung für eine neue Heizung möglich ist, ist von der Heizungsart abhängig. Die Programme der KfW und BAFA fördern insbesondere energieeffiziente Gasheizungen sowie Heizanlagen auf Basis erneuerbarer Energien wie Solarthermie, Wärmepumpen und Biomasse. Aber auch moderne Ölbrennwertheizungen können bezuschusst werden. Für Heizungen, welche auf Basis von Strom arbeiten, gibt es allerdings keine Förderung. Auch wenn die Heizung bereits 30 Jahre alt ist, besteht sehr wahrscheinlich kein Anspruch auf einen staatlichen Zuschuss, da in diesem Fall voraussichtlich die Energiesparverordnung (EnEV 2014) gilt, die eine Pflicht zum Heizungswechsel vorschreibt. Daher sollten Eigentümer sich unbedingt vorher über die Fördermöglichkeiten informieren.

 

Bildquellen
Bild 1: © istock.com/schulzie
Bild 2: © istock.com/Sezeryadigar