Der Einsatz von Elektroheizungen

Die Elektroheizung und ihr Aufbau


Der Einsatz von Elektroheizungen

Der Einsatz von Elektroheizungen

Wenn man sein Haus mit elektrischen Strom heizen möchte, sollte man über die Installation einer Elektroheizung nachdenken. Jedoch gilt es zu beachten, dass die Anschaffungskosten für eine Stromheizung zwar oftmals sehr gering sind, aber die Nutzung als Zentralheizung aufgrund der hohen Betriebskosten, nur in Ausnahmefällen zu empfehlen ist. Bei einer Elektroheizung wird der Heizkörper durch den elektrischen Strom direkt erwärmt und die Energie wird in Form von Wärme an die Luft abgegeben. Zudem wird der elektrische Strom heutzutage in zunehmenden Maße umweltfreundlich und ohne schädlichen CO2-Ausstoß erzeugt. Doch im Bereich der Elektroheizung gibt es einige Varianten die unterschiedliche Ergebnisse bringen. Da gibt es beispielsweise Heizlüfter und Infrarotheizungen die ebenfalls direkt strahlen, doch bei der Infrarotheizung wird statt der Luft die bestrahlte Fläche erwärmt. Als weiteres Beispiel gibt es Elektroheizungen mit indirekter Heizwirkung. Diese verfügen über speichernde Bauteile, die ebenfalls erwärmt werden, aber ihre Energie zu einem späteren Zeitpunkt abgeben können.


Verschiedene Funktionsweisen und Arten einer Elektroheizung


Es gibt verschiedene Arten einer Elektroheizung und somit auch verschiedene Funktionsweisen. Deshalb sollte man sich vorher erkundigen welches Modell das passende ist. Wie zuvor schon angesprochen, gibt es zum einen die Infrarotheizung. Ihr besonderes Merkmal ist, dass sie kein Staub aufwirbelt und somit besonders für Allergiker geeignet ist. Die Infrarotheizungen werden zudem oft in Ferienhäusern genutzt, da sie ihre Energie als Wärmewellen abgeben und einen Anteil ihrer erzeugten Wärme als Speicher behalten. Dadurch können sie sofort aus ihrem Speicher den Wärmeverlust, der beim Verlassen eines Raumes entsteht, ersetzen. Neben den Infrarotheizungen gibt es noch die sogenannten Mobilen Heizkörper, welche sich am besten als Übergangsheizung eignen, denn ihre Heizleistung ist sonst etwas zu gering. Die Natursteinheizungen dagegen werden oft dauerhaft genutzt, da sie aufgrund ihrer ansprechenden Optik auch im Wohnzimmer montiert werden. Zu den Natursteinheizungen zählen auch die Mamorheizungen. Diese werden zum einen wegen ihrer angenehmen Wärmestrahlung und ihrem natürlich Design geschätzt.

Nachtspeicherheizungen sind gut dafür geeignet um den Stromverbrauch der privaten Haushalte besser zu verteilen. Da hierbei der Strom nur Nachts genutzt wird und dann die Speichermedien beheizt werden, kann hier auch etwas gespart werden. Jedoch muss man beachten, dass die gespeicherte Wärme eventuell nicht ausreichend für einen ganzen Tag ist. Bei der elektrischen Fußbodenheizung hängen die Kosten von der zu beheizenden Fläche ab. Dann gibt es noch die Radiatoren, welche elektrische Heizkörper sind die ohne weiteren Installationsaufwand an die Steckdose angeschlossen werden können. Deshalb finden sie oft Verwendung auf Baustellen oder als Übergangsheizung.


Die Vor- und Nachteile im Vergleich


Es gibt einige Vor- und Nachteile bei der Nutzung einer Elektroheizung. Was direkt auffällt sind die anfallenden Kosten, wo deutliche Unterschiede im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung zu erkennen sind. Zum Vergleich kann man sagen, dass sich nach einem Jahr des Betriebs die Kosten bei einer Elektroheizung auf ca. 7.000 Euro belaufen. Dagegen sind es bei der Ölheizung nur 1.750 und bei der Gasheizung 2.750 Euro. Daran erkennt man schnell einen der größten Nachteile: die hohen Kosten. Zu Beachten ist auch, dass die Geräte neben den hohen Kosten auch ökologisch teuer sind. Denn bei der Produktion des Stroms wird sehr viel Energie gebraucht. Doch eine Elektroheizung bringt auch einige Vorteile mit sich. Zum einen kann sie ganz einfach an jeder gewöhnlichen Haushaltssteckdose angeschlossen werden und auch überall platziert werden. Auch die Anschaffungskosten sind sehr gering, was vor allem bei der Nutzung einer Übergangsheizung vom Vorteil sein kann. Die Geräte bringen außerdem eine sehr starke Heizleistung, woraus jedoch auch die hohen Betriebskosten resultieren. Es ist aber möglich den hohen Kosten durch dezentrale Einzelheizungen entgegenzuwirken. Damit kann ein bedarfsorientiertes und zeitlich beschränktes Heizen stattfinden und so Kosten gespart werden.


Wann kann eine Elektroheizung die ideale Lösung sein?


Die Elektroheizungen eignen sich besonders gut als Zusatzheizung. Vor allem wenn sie in selten genutzten Räumen montiert werden. Auch im Badezimmer sind elektrische Heizungen, wie die Infrarotheizungen, sehr beliebt, da sie eine angenehme Wärme abgeben. Oder wie vorher schon erwähnt, eignen sich die Radiatoren besonders gut auf Baustellen. Elektroheizungen können aber erst dann eine ideale Lösung sein, wenn man ein paar Punkte beachtet. Man sollte die Geräte nicht an Fensterflächen oder zugige Standorte platzieren. Zudem empfiehlt es sich eine Reflexionsfolie zu nutzen um die Wärmestrahlung reflektieren zu lassen und so ebenfalls Heizkosten zu sparen.


Die richtige Auswahl einer Elektroheizung sollte beachtet werden


Mittlerweile wird man überall auf die Schnelle eine Elektroheizung günstig finden können. Jedoch sollte man die richtige Auswahl treffen. Zum einen gibt es einige Unterschiede bei den verschiedenen Modellen zum anderen sollte darauf geachtet werden bei welchem Hersteller man sein Gerät kauft. Es gibt heutzutage ein unüberschaubares Angebot an Geräten und man findet teilweise Heizlüfter schon ab zwanzig Euro. Deshalb ist es wichtig, dass man das Gerät findet welches man benötigt und man einen seriösen Anbieter findet. Oft gibt es im Internet kursierende Tests der Geräte, die aber von vermeintlich objektiven Testern bewertet worden sein könnten.