Arbeitszimmer als Trading-Zentrale

Viele überlegen sich wie sie bei den aktuell immer noch niedrigen Zinsen etwas mehr aus ihrem Geld machen können


Arbeitszimmer als Trading-Zentrale

Arbeitszimmer als Trading-Zentrale

So manch einer will ins Trading einsteigen. Das lässt sich heutzutage auch wunderbar von zu Hause aus neben dem Beruf machen. Alles was benötigt wird, ist ein halbwegs moderner Rechner, ein Internet-Anschluss sowie ein guter Online Broker. Etwas Kleingeld sollte natürlich auch vorhanden sein. Keinesfalls sollte mit dem Geld getradet werden, das zum Leben benötigt wird. Viele Produkte, die bei Online Brokern angeboten werden sind sehr riskant und bürgen ein dementsprechendes Verlustpotential.


Es wird ein Trading Plan benötigt

Bevor mit dem Trading begonnen wird, sollten sich Trader darüber im Klaren sein, was sie mit dem Trading eigentlich erreichen möchten und sich entsprechende Gewinnziele, aber auch Verlustgrenzen setzten. Außerdem müssen sie wissen, welche Handelsprodukte überhaupt geeignet sind, um die selbst gesteckten Trading-Ziele zu erreichen. Es gibt zum Beispiel CFDs auf Aktien, Rohstoffe, Anleihen, ETFs oder Kryptowährungen, Optionen beziehungsweise Optionsscheine, Forex-Kontrakte für den Devisenhandel oder Futures, die gehandelt werden können. Die Auswahl ist also vielfältig. Binäre Optionen dürfen privaten Anlegern nach dem Verbot durch die europäische Aufsichtsbehörde ESMA nicht mehr angeboten werden. Trading bezieht sich dabei auf eine eher kurzfristige Haltedauer der Positionen. Aktienhandel gehört eher zu den langfristigen Investitionen, da der Erwerb meist mit höheren Kosten verbunden ist, sodass sich das kurzfristige Trading hier meist nicht lohnt. Hierzu gehört auch, wie viele Positionen in welcher Größe eingegangen werden sollen. Ebenfalls wichtig ist es alle Trades sorgfältig vorzubereiten und immer eine Risikostrategie festzulegen, zum Beispiel wo die Stopps für einen Exit aus einer Position gelegt werden sollen. All die vorgenannten Punkte sollten im Trading-Plan festgelegt und als eisernes Regelwerk strikt befolgt werden. Ein einfaches Hineinstürzen in die Märkte führt in der Regel nicht zum Erfolg.


Vor dem Trading steht das Lernen

Wer traden will, sollte die Produkte, die er handelt sowie die entsprechenden Märkte genau kennen und sich mit den Handelstechniken und der Handelsplattform des online Brokers vertraut machen.

Bislang ist noch kein Trading-Profi vom Himmel gefallen. Alle Trader mussten zunächst ein paar Lektionen lernen. Das Ziel ist es, langfristig mehr Gewinne mit erfolgreichen Trades, als Verluste zu machen. Dabei muss von vornherein klar sein, dass Verluste zum Trading dazugehören. Die Märkte verhalten sich oft genug sehr irrational, als dass immer alle Trends vorhergesagt werden können. Viele Handelsplattformen, etwa der MetaTrader 4 beinhalten bereits Indikatoren und Tools für die charttechnische Analyse zum Erkennen von Einstiegs und Ausstiegssignalen. Die besseren Online Broker offerieren ihren Kunden zudem kostenloses Schulungsmaterial und Web-Tutorials um sich in die Materie einarbeiten zu können. In vielen größeren Städten werden auch Trading-Kurse mit erfahrenen Coaches angeboten, die oft genug ihr Geld wert sind.

Bevor es mit dem eigentlichen Trading losgeht, können Kunden bei vielen Broker an auch eine kostenlose Demo-Plattform nutzen, mit denen das Platzieren von Orders erst einmal im „Trockenen“ geübt werden kann. Überdies sollten sich Trader einen seriösen in der EU regulierten Online Broker suchen, der zudem einen guten Ruf hat. Hier gibt es Forexbroker im übersichtlichen Vergleich.


Ein Trading Tagebuch hilft beim Optimieren der Strategie


Experten raten den privaten Tradern von anfang an ein Trading-Tagebuch zu führen, in dem alle relevanten Parameter zu jedem Trade eingetragen werden können. So können Fehler erkannt und die Strategie optimiert werden. Beispiel: Ein Trader kann so feststellen, dass er bei vielen Trades automatisch ausgestoppt wurde, obwohl die Trades eigentlich zum Ende hin gewinnen hätten. In diesem Fall könnte die Strategie so angepasst werden, dass die Stopps etwas weiter entfernt zum Strike gelegt werden. Auch gewinne lassen sich möglicherweise optimieren. Vielfach wird eine Take Profit Order platziert. Manchmal ist etwas mehr Risiko optimal. Die Take Profits können oft noch höher gelegt werden, sodass nach oben mehr Gewinne mitgenommen werden.