Besonderheiten Holzhaus

Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus


Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus

Holzhaus

Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus

Holzhaus

Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus

Holzhaus

Fährt man durch Gegenden wie zum Beispiel die bayerischen Allgäu, dann sieht man immer wieder bildhübsche Holzhäuser im traditionellen Stil der Alpenregion. ´Das sind ja schöne Häuser – so ein Holzhaus möchte ich auch`, denkt sich da der eine oder andere. Schon beim nächsten Urlaub in Dänemark merkt man aber schnell: Holzhaus ist noch lange nicht gleich Holzhaus. Auch in Skandinavien sind Holzhäuser weit verbreitet, aber schon die Optik unterscheidet die skandinavischen Holzhäuser von denen, die man in Bayern und der Alpenregion vorfindet. Dann kommt der Gedanke auf, dass man sich am besten zuerst überlegt, welcher Baustil einem am besten gefällt und sucht sich eine Zimmerei, die einem das baut, was man sich vorstellt.

Das ist leider zu kurz gedacht.  Denn die Optik ist noch lange nicht alles, was ein Holzhaus von dem anderen unterscheidet. Neben Optik und der Holzart sind vor allem die verschiedenen Holzbauweisen ein sehr wichtiger Aspekt, über den man sich Gedanken machen sollte und sich vom Holzbauunternehmen seines Vertrauens beraten lassen sollte.

Die wohl am meist verbreiteten Holzbauarten sind der Skelettbau, der Holzrahmenbau und der Massivholzbau. Im Folgenden erfahren Sie die wesentlichen Merkmale und besonderen Vorteile der jeweiligen Bauweisen.

Skelettbau und Ständerbauweise

Um eine gute Vorstellung von diesen Bauweisen zu erhalten, denke man an die bekannteste historische Form des Skelettbaus: Der Fachwerkbau. Beim Anblick eines Fachwerkhauses werden auch recht schnell die wesentlichen Merkmale des Skelettbaus deutlich: Die Lasten des Hauses werden durch eine Art Skelett aus Vollholz oder Brettschichtholz getragen. Zur Versteifung werden an entscheidenden Stellen Querverstrebungen ergänzt. Kombiniert wird dieses Skelett nun mit raumabschließenden Elementen, die allerdings keinerlei tragende Funktion haben. Die größten Vorteile des Skelettbaus liegen in der hohen Flexibilität bei Grundriss- und Fassadengestaltung.

Holzrahmenbau und Tafelbau

Diese Bauweisen unterscheiden sich untereinander nur marginal im Grad der Vorfertigung von Bauelementen. Für beide Bauweisen gelten aber die grundlegenden Eigenschaften: Ein tragender Rahmen aus Holz gibt dem Haus die Form. Die notwendige Steifheit und Tragfähigkeit des Baus wird aber erst dadurch erreicht, dass der Rahmen mit Platten verkleidet wird. Anders als beim Skelettbau haben hier die raumschließenden Elemente also auch eine tragende und versteifende Rolle. Die größten Vorteile dieser Bauart liegen im geringen Platzbedarf bei gleichbleibend guten Dämmwerten. Außerdem ist es möglich, sehr viele Elemente des Hauses schon in der Zimmerei vorzufertigen, sodass auf der Baustelle die Fertigstellung des Hauses sehr schnell voranschreitet.

Massivholzbau

Der Name gibt schon preis, was das Hauptmerkmal dieser Bauweise ist: Boden, Wände und Decken werden aus massiven Holzelementen gefertigt. Die historisch bekannteste Form des Massivholzbaus ist der Blockhausbau. Doch das Bild von einer Blockhütte im Wald wird schon lange nicht mehr dem modernen Massivholzbau gerecht. Dem optischen Gestaltungsspielraum sind hier kaum Grenzen gesetzt. Der Massivholzbau besticht durch hervorragende Eigenschaften wie sehr gute Dämmfähigkeit hinsichtlich Wärme und Schall. Außerdem ist es möglich komplett schadstoff- und leimfrei zu bauen, wodurch ein Massivholzhaus besonders allergikerfreundlich ist. Ein gesundes und behagliches Wohnklima zeichnen Massivholzhäuser aus. Weitere Vorteile des Massivholzbaus im Vergleich zu anderen Holzhäusern sind der sehr gute Brandschutz und die besonders schöne Optik durch die massiven Holzoberflächen, die sowohl rustikal als auch modern und schlicht sein kann.