So werden Pflanzen optimal mit Wasser versorgt

Vorteilhafte Mikrobewässerung für den Garten des Einfamilienhauses


So werden Pflanzen optimal mit Wasser versorgt

So werden Pflanzen optimal mit Wasser versorgt

Die Sommer werden immer trockener und heißer, das Wasser knapper. Damit die klimatischen Bedingungen in Städten und rund um Wohnhäuser erträglich bleiben, sind Pflanzen wichtig. Insbesondere Buschwerk und Bäume spenden Schatten und verdunsten über die Blätter Wasser, was die Umgebungsluft kühlt. Aber wie hält man den eigenen Garten des Einfamilienhauses grün und gesund, wenn Hitze und Wasserknappheit herrschen?

Mikrobewässerung spart viel Wasser ein, eine über 90 Prozent effiziente Bewässerung soll so möglich sein. Herkömmliche Bewässerungsmethoden erreichen nur eine Effizienz von bis zu 75 Prozent. Der Trick ist einfach: Es wird nicht großflächig bewässert, sondern gezielt zu den Wurzeln jeder einzelnen Pflanze. Außerdem stellt das Bewässerungssystem permanent geringe Mengen Wasser zur Verfügung statt sporadisch große Wassermengen zu liefern.


Vorteile der Mikrobewässerung

Mikrobewässerung bedeutet, dass das Wasser gezielt zu den Wurzeln der zu bewässernden Pflanzen gebracht wird. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Bewässerungsmethode mit Regner spart das viel Wasser, auch im Garten des Einfamilienhauses. Das ist deshalb möglich, weil die Anlage für die Mikrobewässerung nur langsam und bodennah Wasser abgibt. Das Wasser kann also nicht über Verdunstung verloren gehen. Und weil das Wasser direkt an den Wurzeln der Pflanzen abgegeben wird, fließt es auch nicht am Wurzelbereich vorbei.

Sogar bei Balkonpflanzen, für Töpfe und Kübel auf der Terrasse oder Hochbeete im Garten funktioniert so ein System. Bei Gefällen und unregelmäßig angelegten Gärten funktioniert die Mikrobewässerung ebenfalls, denn die Rohre und Schläuche lassen sich passgenau verlegen. Das Wasser fließt nicht über den Grund ab, sondern wird tropfenweise gezielt an der Pflanze abgegeben. Für den Garten des Einfamilienhauses bedeutet das, Mikrobewässerung ist für:

  • Hecken,
  • Gemüsebeete und Blumenrabatten,
  • Blumentöpfe, -kästen und Kübel aller Art,
  • unregelmäßige Gelände,
  • die gezielte Wurzelbewässerung von Bäumen und
  • die Bewässerung von Balkon und Terrasse hervorragend geeignet!


Mikrobewässerung im Garten des Einfamilienhauses umsetzen

Mikrobewässerung lässt sich kostengünstig umsetzen. Idealerweise wird kein Leitungswasser genutzt, sondern in einem Tank gesammeltes Regenwasser. Neben der Wasserquelle werden Leitungen und Schläuche benötigt, die man über Steckverbindungen zusammenschließt. Absperrventile erlauben die genaue Kontrolle des abgegebenen Wassers. Dann fehlt nur noch eine Entscheidung: Mikrosprüher oder Tropfer? Der Mikrosprüher verteilt das Wasser in feinen Tröpfchen rund um den Austrittsort und berieselt ein kleines Areal, während der Tropfer das Wasser tröpfchenweise direkt ins Erdreich abgibt. Die Tropfdüsen befinden sich direkt an den Wurzeln der Pflanzen. Wer die Mikrobewässerung geschickt aufbaut, nutzt das natürliche Gefälle im Garten und braucht keine Pumpe. Ansonsten ist eine Gartenpumpe nötig, um das Wasser an den jeweiligen Bestimmungsort zu bringen. Die einzelnen Komponenten für die Mikrobewässerung gibt es nicht nur in Baumarkt und Gartencenter, sondern auch online bei Bewässerungsspezialisten wie Rekubik.de.


Vorteile der Mikrobewässerung für den Garten des Einfamilienhauses

Mikrobewässerung lässt sich einfach verlegen: Die Leitungen können (müssen aber nicht) unter etwas Rindenmulch oder Kies versteckt werden. Wenn sie an Rasenkanten und anderen unauffälligen Stellen verlaufen, stören sie nicht. Und das sind die Vorteile, die Mikrobewässerung für den kleinen privaten Garten hat:

  • Pflanzen werden immer bedarfsgerecht versorgt.
  • Bewässerung wird effizienter.
  • Unkraut wird nicht mitbewässert und wächst schlechter.
  • Gartenbesitzer müssen nicht mehr zweimal täglich mit der Gießkanne laufen.