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Hausbau Design Award 2018

So lagert man Gold und andere Wertgegenstände richtig

Seit der Finanzkrise hat das allgemeine Vertrauen in Banken sehr gelitten.


Wertgegenstaende im Haus lagern

Wertgegenstände im Haus lagern

Deswegen geht die Tendenz bei vielen Menschen dahin, Wertgegenstände lieber bei sich zu Hause aufzubewahren – zumal es sich dabei auch oft um Erbstücke handelt, zu denen man sozusagen eine persönliche Bindung hat.

Auch auf die Kapitalanlagen hat die Krise bis heute Auswirkungen. Anstatt in Wertpapiere zu investieren, legen viele ihr Geld lieber in Gold als in Aktien an. Zertifizierte Fachhändler wie dieser haben Hochkonjunktur.

Die entscheidende Frage bei der Aufbewahrung zu Hause lautet nun: Wo und wie lagert man seine wertvollsten Besitztümer so, dass sie optimal vor äußeren Einflüssen wie Diebstahl oder Feuer geschützt sind?


Klischeebehaftete Verstecke unbedingt vermeiden

Unter den Möglichkeiten, Wertgegenstände oder Bargeld in den eigenen vier Wänden zu verstecken, gibt es einige Klassiker:

  • In Büchern
  • Unter der Matratze
  • Im Spülkasten
  • In Blumenvasen
  • In einer Kaffeedose oder einem ähnlichen Behältnis
  • Im Kleiderschrank
  • Im Gefrier- oder Kühlschrank

Wer seine Schätze an einem solchen Ort deponiert, ist allerdings falsch beraten. Denn natürlich kennen auch Einbrecher diese Verstecke und suchen in der Regel als allererstes dort nach lohnenswerter Beute. Im Schnitt verbringen Diebe nur etwa drei Minuten in einer fremden Wohnung, so dass sie diese weithin bekannten Möglichkeiten natürlich genauestens überprüfen.

Auch der Garten ist nicht unbedingt geeignet

Vielen scheint es deswegen sicherer, ihre Wertsachen im Garten zu vergraben. Gerade, wenn es um Gold geht, hört man diesen Ratschlag immer wieder. Doch auch dieses Versteck birgt ein gewaltiges Risiko. Denn es ist immer möglich, dass jemand mitbekommt, wie man Gegenstände im Garten vergräbt. Hat dieser Jemand böse Absichten, lädt man ihn so geradezu ein. Denn in der Nacht ist es jederzeit möglich, in einen Garten einzudringen und nach den wertvollen Stücken zu graben. Mit Hilfe eines Metalldetektors lassen sie sich sehr leicht aufspüren.


Den zuverlässigsten Schutz liefert ein Safe

Wer seine zu Hause gelagerten Wertgegenstände wirklich in Sicherheit wissen will, kommt nicht darum herum, sich einen Safe zuzulegen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Der Wandtresor
    Er ist die sicherste aller Varianten, da er, wie der Name schon sagt, fest in der Wand verschraubt wird. So wird es für Langfinger unmöglich, ihn einfach mitzunehmen. Um einen solchen Safe installieren zu können, muss man jedoch schon beim Hausbau daran denken oder zumindest ein Eigenheim besitzen, an dem man entsprechende Änderungen vornehmen kann. Für Mieter ist es fast nie möglich, einen Wandtresor einzubauen.
  2. Der Möbeltresor
    Mit einem solchen Safe haben auch Mieter die Option, einen Tresor zu installieren, der nicht direkt ins Auge fällt und relativ schwer zu entwenden ist. Anstatt in der Wand werden diese Modelle in einem Möbelstück, meistens einem Schrank, verschraubt.
  3. Der Standtresor
    Der größte Nachteil an diesen Safes ist, dass sie direkt zu sehen sind. Dadurch, dass sie im Boden verankert werden können und ein sehr hohes Gewicht mitbringen müssen, sind aber auch sie nur schwer mitzunehmen – aber eben einfacher als die oben beschriebenen Modelle. Dennoch bieten auch sie einen guten Diebstahlschutz.

 

Safes schützen nicht nur bei einem Einbruch

Wer in einem Tresor Bargeld, wichtige Papiere oder Datenträger verwahrt, muss diese nicht nur gegen Eindringlinge, sondern auch gegen andere äußere Einflüsse wie beispielsweise ein Feuer schützen. Viele Wertschränke sind deswegen so konstruiert, dass sie ihren Inhalt für bis zu 120 Minuten vor Hitze schützen. Auch Löschwasser kann nicht eindringen.