Schiebetüren

Raumsparwunder im Eigenheim


Schiebetueren

Schiebetüren - Raumsparwunder im Eigenheim

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Mietkosten in Deutschland steigen ständig an. Geht man von einem Referenzwert von 100 im Jahr 2015, bewegen sich die Mieten im Jahr 2020 auf einem Wert von 106,9 Punkten. Das entspricht einem Anstieg von 6,9 Prozentpunkten in nur 5 Jahren. Besonders stark sind die Ausgaben für das Wohnen in deutschen Großstädten gestiegen. Spitzenreiter dabei ist München, wo die Mieten heute um 17 Euro pro Quadratmeter teurer sind als im Vergleichsjahr. Diese Tendenz betrifft einen Großteil der Bevölkerung, immer leben 57,9 Prozent aller Deutschen in einer Mietwohnung. Die steigenden Mietkosten führen nicht nur dazu, dass sich Menschen in anderen Lebensbereichen einschränken müssen. Vielmehr steigt auch die Nachfrage nach kleineren Wohnungen, denn gerade im städtischen Bereich sind große Objekte nicht mehr für jeden realisierbar. Der Trend zu Kleinwohnungen wiederum führt zu einem Umdenken, was die Innenausstattung betrifft. Je kleiner die Wohnung ist, umso effizienter muss jeder Quadratmeter ausgenutzt werden: Schiebetüren leisten dabei wertvolle Dienste.


Effiziente Raumausnutzung durch Schiebetüren


So klein eine Wohnung auch ist, Türen gehören zu jeder Immobilie einfach dazu. Durch sie betritt man den Wohnbereich, die Eingangstüre stellt den Übergang vom öffentlichen zum privaten Bereich dar. Doch auch innerhalb der eigenen vier Wände sind Türen nicht wegzudenken. Sie trennen die einzelnen Räume voneinander und wahren die Privatsphäre. Hier noch einige generelle Aufgaben von Türen: 

  • Die Eingangstüre stellt einen Einbruchsschutz dar: Moderne Modelle mit ausgeklügelter Technik sind so aufgebaut, dass sie mechanischen Einwirkungen lange Stand halten. Somit sind sie unattraktiv für Kriminelle
  • Türen im Innenbereich halten Gerüche davon ab, sich in der ganzen Wohnung zu verbreiten. Kaum vorstellbar zum Beispiel, wenn es auf der Toilette keine Türe gäbe. Doch auch in der Küche sorgt die Türe dafür, dass Gerüche nicht in die Wohn- und Schlafräume entweichen können
  • Türen gewähren auch einen Schallschutz: So spielt der Nachwuchs zum Beispiel im Kinderzimmer, während die Eltern im Wohnzimmer ungestört fernstehen können

Traditionelle Türen bieten demnach viele Vorteile, se haben jedoch auch einen entscheidenden Nachteil: Sie brauchen nämlich relativ viel Platz. Hinter der Türe ist eine gewisse Fläche freizuhalten, da die Türe aufschwingen muss. Bei einer 1 Meter breiten Türe beträgt der Platzbedarf für den Flügel 0,8 Quadratmeter, bei einer um 20 Zentimeter schmäleren Türe sind es immerhin noch 0,5 Quadratmeter. Neben diesem Radius benötigt eine herkömmliche Türe jedoch noch mehr Platz. Immerhin ragt sie in den Raum. Gerade in kleinen Wohnungen, wo es darum geht jeden Quadratmeter auszunutzen, können Türen zum Problem werden. Abhilfe schaffen Schiebtüren, die einen sehr geringen Platzbedarf haben


Welche Systeme es gibt

Bei Schiebetüren gibt es mittlerweile verschiedene Systeme. Für welches man sich entscheidet hängt unter anderem auch davon ab, ob man ein Haus neu baut oder ein bestehendes Objekt mit einer Schiebetüre ausstatten möchte. Bei Neubauten ist es problemlos möglich, Schiebetüren in die Wände zu integrieren. Diese Variante sieht besonders gut aus, da die Aufhängung völlig in der Wand verschwindet. Durch diese Variante wird viel Stauraum gewonnen, da die Wände völlig für Kästen und Kommoden genutzt werden können. Allerdings ist es aufwendig, in der Wand verbaute Schiebetüren in ein bestehendes Objekt zu integrieren. Dafür sind nämlich erhebliche Umbauarbeiten notwendig.

Am einfachsten lässt sich eine herkömmliche Türe durch eine Schiebtüre ersetzen, wenn man sich für ein Modell mit einem Schienensystem entscheidet, das sich außen an der Wand anbringen lässt. Auch dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits sind hängende Schiebetüren erhältlich, wo die Laufschiene an der Oberseite montiert ist. Der Rollwagen trägt die Türe, ein Stopper an der Rückseite verhindert das Durchrutschen. Außerdem gibt es Modelle, die an einer Laufkette rollen. Auch hier sitzt die Führungsschiene an der Oberseite. Kleine Räder sorgen für den reibungslosen Betrieb. Bei einer stehenden Schiebetüre ist die Führungsschiene am Boden montiert. Bei einer vor der Wand laufenden Schiebetüre kann die Laufschiene verkleidet sein. Als weitere Alternative sind Schiebetüren mit Kastensystemen erhältlich. Sie scheinen ebenfalls in der Wand zu verschwinden, allerdings sind sie tatsächlich in einer Wandverkleidung angebracht.


Schiebetüren punkten mit vielen Vorteilen

Gerade in kleineren Wohnungen ist eine Türe oft im Weg: Sie benötigen einen Schwenkbereich, außerdem kann man hinter Türen keine Möbel aufstellen. Somit wird durch Türen wertvoller Staubraum verschwendet. Nicht so bei Schiebetüren: Gerade bei Modellen, die in der Wand verschwinden, ist es möglich jeden Quadratmeter perfekt auszunutzen Außerdem lassen sich Schiebetüren eigentlich in jeden Raum integrieren: Selbst Zimmer, die nachträglich geteilt werden, können mit einer Schiebetüre versehen werden. Offene Schiebetüren sind auch als Raumteiler geeignet.

Ein weiterer Vorteil bei Schiebetüren ist der schier unendliche Gestaltungsspielraum. Es gibt Schiebetüren mit attraktiven Glaselementen, die zum Blickfang werden. So dringt durch die Schiebetüren Licht durch, was jeden Raum freundlicher wirken lässt. Gerade bei kleinen Wohnungen ist eine Schiebetüre aus Glas ein Gewinn, weil sie den Wohnbereich optisch größer wirken lässt. Auch in barrierefreien Haushalten ist eine Schiebetüre vorteilhaft vor allem wenn sie sich elektrisch betätigen lässt.