Klimawandel

Weshalb steigende Temperaturen auch beim Hausbau berücksichtigt werden sollten!


Klimawandel

Klimawandel

Nachhaltigkeit und Klimawandel sind Themen, die auch beim Hausbau Beachtung finden. Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels muss auch in Mitteleuropa mit steigenden Temperaturen gerechnet werden, sodass es nicht nur in den Sommermonaten richtig heiß werden kann. Deshalb wird bereits bei der Errichtung eines Eigenheims nach Möglichkeiten gesucht, die Räumlichkeiten möglichst kühl zu halten.


Die wichtigsten Maßnahmen zur Kühlung der Wohnräume

Natürliche Maßnahmen zur Kühlung der Wohnräume, wie etwa die Fenster auf Kipp zu stellen, erweisen sich im Zusammenhang mit dem Einbruchsrisiko oft als kontraproduktiv. Außerdem ist die Luftverschmutzung in den Ballungsgebieten der Großstädte oft so stark, dass selbst abends auf das Öffnen der Fenster verzichtet wird. Diese Fakten sollten deshalb auch beim Hausbau berücksichtigt werden. Da die Sommer immer heißer werden, ist die Nutzung von Klimageräten mittlerweile auch in unseren Breitengraden üblich. Bei Klimaanlagen wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden. Eine mobile Klimaanlage im Eigenheim ist dann sinnvoll, wenn nicht gebohrt werden soll, günstige Anschaffungskosten bevorzugt werden und das Klimagerät bei Bedarf transportiert werden muss, wie etwa ins Wochenendhaus, aber auch ins Homeoffice im Dachgeschoss, wo die Wärmeentwicklung besonders stark ist.

Häufig wird eine mobile Klimaanlage mit einem Luftkühler verwechselt, dabei unterscheiden sich diese beiden Geräte grundlegend voneinander. Daher ist es wichtig zu wissen, dass die Kühlung bei einer Klimaanlage durch ein Kältemittel erfolgt, während bei einem Luftkühler Wasser oder Eis anstatt Gas genutzt werden. Darüber hinaus gibt es weitere typische Erkennungsmerkmale, die Luftkühler und mobile Klimageräte voneinander unterscheiden. So kühlen Luftkühler weniger, während mobile Klimaanlagen eine höhere Kühlleistung haben. Bei einem Luftkühler muss regelmäßig Wasser nachgefüllt werden. Beim Klimagerät regeneriert sich das Kältemittel mithilfe von Strom selbst. Dafür verbrauchen Luftkühlgeräte weniger Strom, haben keinen Kompressor und ihr Geräuschpegel ist relativ gering. Bei einer mobilen Klimaanlage muss mit einer höheren Geräuschentwicklung gerechnet werden, allerdings sind die Kühlleistung sowie die erreichbare Temperatursenkung stabiler und vorhersehbarer.


Was ist bei der Regulierung der Wohnraumtemperatur zu beachten?

Während ein Luftkühler die Luft befeuchtet, wird diese bei der Nutzung einer Klimaanlage entfeuchtet. Zu den Vorteilen von Luftkühlgeräten zählt, dass diese keine Zugluft verursachen. Als Schwachstelle von Luftkühlern gilt, dass abhängig von der Wetterlage, Temperatur und Lufttrockenheit mehrmals täglich Wasser in den Tank nachgefüllt werden muss. Da eine Klimaanlage ihr Kältemittel jeweils mithilfe Elektrizität selbst regenerieren kann, ist ein mobiles Klimagerät in der Lage, kontinuierlich zu kühlen. Oft ist es nicht notwendig, das gesamte Haus mit einem fest installierten Klimasystem auszustatten. In einzelnen Räumen kann die Raumtemperatur auch durch eine kleine Klimaanlage gesenkt werden. Meist sind selbst bei Kleingeräten Kühlleistungen von bis zu 8.000 BTU/h möglich, sodass Räume mit einer Fläche von maximal 30 m2 problemlos gekühlt werden können. In der Regel sind kleine mobile Klimaanlagen standardmäßig mit einer Fernbedienung ausgerüstet, mit der die Raumtemperatur individuell eingestellt werden kann. Zur Regulierung der Wohnraumtemperatur wird auch regelmäßiges Stoßlüften empfohlen. Diese Methode eignet sich zu jeder Jahreszeit für einen schnellen und effektiven Luftaustausch.

Durch richtiges Lüften morgens und abends kann auch die Luftqualität nachhaltig verbessert werden. Allerdings müssen zu diesem Zweck alle Fenster mindestens 10 bis 15 Minuten weit geöffnet werden.