Kleinkläranlagen - der einfache Weg zur umweltgerechten Abwasserentsorgung

Kleinkläranlagen werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt und sorgen für eine fachgerechte und umweltgerechte Aufbereitung des Abwassers beziehungsweise des Brauchwassers


Kleinkläranlagen

Kleinkläranlagen

Wichtig ist vor allem die richtige Dimensionierung der Anlage, da diese passend zur Einwohnerzahl und somit abhängig von den Nutzern aufgebaut werden muss. Wir zeigen, wann eine solche Anlage sinnvoll ist, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und worauf es bei einer Kleinkläranlage zu achten gilt.


In diesen Fällen kommen Kleinkläranlagen zum Einsatz


Kleinkläranlagen kommen in der Regel immer dort zum Einsatz, wo es keine Anbindung an die Abwasserentsorgung einer großen kommunalen Kläranlage gibt. Unter anderem werden Kleinkläranlagen in kleinen Siedlungen, Schutzhütten oder auch Gasthäusern zum Einsatz, welche sich zu weit von der Abwasserentsorgung befinden und deren Anschluss finanziell oder auch technisch nicht möglich wäre. Die Kleinkläranlage sorgt in diesen Situationen für eine gesicherte und umweltgerechte Klärung der Abwässer und des Brauchwassers und schont somit aktiv die Umwelt.


Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen


Die Kosten exakt anzugeben ist an dieser Stelle leider nicht möglich, da diese von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen. Unter anderem auch vom Aufbau und der Größe der Anlage. Die Kosten einer vollbiologischen Kleinkläranlage beginnen in der Regel bei rund 3.300 Euro für eine Anlage mit 2-4 Einwohnerwerten. Da eine Kleinkläranlage allerdings bis zu Größenordnungen von bis zu 50 Einwohnerwerten gebaut und genutzt werden kann, steigen die Kosten dementsprechend weiter an. Somit ist es wichtig die genauen Daten der Anlage zu kennen, um ungefähr deren Kosten abschätzen zu können. In der Regel sind Kleinkläranlagen allerdings deutlich günstiger, als viele Menschen es glauben. So können diese Anlagen ohne enormen Investitionsaufwand in den unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden.


Die laufenden Kosten einer Kleinkläranlage im Blick behalten


Neben den reinen Investitionskosten sollten Sie allerdings auch die laufenden Kosten im Blick behalten. Denn eine solche Kleinkläranlage benötigt unter anderem Strom für die Pumpen und die anderen Elemente, welcher ebenfalls Kosten verursacht. Auch die Wartung und regelmäßige Prüfung der Anlage kostet Geld. Dennoch sind solche Anlagen in der Regel um Welten günstiger, als einen Anschluss an die lokale Abwasserversorgung zu bauen, vor allem in unwegsamem Gebiet, in welchem Kleinkläranlagen sehr häufig eingesetzt werden. Daher sind die laufenden Kosten zwar wichtig, aber auf Dauer durchaus zu vernachlässigen.


Moderne Kleinkläranlagen mit geringem Wartungsaufwand


Der Vorteil einer modernen Kleinkläranlage ist vor allem deren hohe Effizienz und deren geringer Wartungsaufwand. Denn eine vollbiologische Kleinkläranlage kommt mit möglichst wenig beweglichen Teilen aus und überzeugt somit unter anderem durch einen sehr geringen Verschleiß und eine lange Lebensdauer. Lassen Sie sich in jedem Fall zu den verschiedenen Anlagen und deren Leistungen beraten. Denn der Unterschied zwischen den einzelnen Anlagen kann enorm sein. Eine Kleinkläranlage im Belebtschlammverfahren ist im Betrieb und in der Wartung deutlich aufwändiger, als eine Anlage mit Festbettverfahren. Zudem spielt auch die Örtlichkeit und die Situation vor Ort bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Denn nicht jedes Verfahren und nicht jede Anlage kann auf jedem Grundstück eingesetzt werden. Eine Beratung vom Experten ist daher bei der Auswahl von Kleinkläranlagen von besonderer Bedeutung.