Was ist ein Fertighaus?

Modernes Fertighaus
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Ein Haus wird als Fertighaus bezeichnet, wenn die einzelnen Teile industriell im Werk vorgefertigt und erst auf der Baustelle endmontiert werden. Diese Bauweise setzt im Vorfeld einen großen Planungsaufwand voraus, der sich jedoch später auf der Baustelle rentiert. Denn das Haus ist im Regelfall innerhalb der ersten drei Tage ab Aufbaudatum geschlossen und dicht. Dies ist einer der größten Vorteile gegenüber der Massivbauweise, bei der das Haus meist über Wochen und Monate bis zur Fertigung des Daches offen steht und später getrocknet werden muss.

Inzwischen hat sich die Branche soweit entwickelt, dass jedes Fertighaus individuell nach den Wünschen des Kunden gefertigt werden kann. Dies bezieht sich nicht nur auf die Innenwände, sondern auf das komplette Fertighaus wie Hauslänge, Hausbreite, Anzahl der Zimmer, Dachform etc.

Hier ist mittlerweile also wirklich ALLES möglich. Doch auch besonders die niedrigen Energiewerte machen das Fertighaus so interessant. Die förderfähigen KFW Effizienz Stufen 70, 55, 40, Passivhaus oder Plus-Energie-Haus können leichter erreicht werden, als bei herkömmlicher Bauweise. Dies bedeutet gleichzeitiges sparen durch niedrige Energiekosten sowie die Möglichkeit auf ein zinsgünstiges Darlehen bei der KFW Bank.

Traditionell wird im Fertigbau unterschieden zwischen „Holzrahmenbauweise“ und Holztafelbauweise“.

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