Welche Einrichtungsstile sind im Trend?

Welcher Stil eignet sich für welche Räumlichkeiten


Einrichtungsstile

Einrichtungsstile

Viele Menschen wünschen sich ein Eigenheim und tun viel dafür, dass dieser Traum Wirklichkeit wird. Ist die Finanzierung gesichert und das Haus errichtet, versuchen viele Eigenheimbesitzer, ihren eigenen vier Wänden eine individuelle Note oder einen bestimmten Einrichtungsstil zu geben. Es kommt dabei nicht darauf an, akribisch jeden Raum komplett in einem Stil zu gestalten. Schon einzelne Möbel oder durchdacht platzierte Accessoires können eine bestimmte Atmosphäre verbreiten. Welche Stile können die Bewohner hier wählen?

Landhaus: Hintergrund, Farbgebung
Die Deutschen sehnen sich nach dem Süden. Die wunderschönen Landschaften und die Kultur der Provence in Frankreich oder der Toskana in Italien haben es vielen Menschen in der Bundesrepublik dabei angetan. Ein Einrichtungsstil, der das Flair dieser Gegenden in die heimischen Wohnungen oder Eigenheime bringt, ist der Landhausstil.

Er ist im Grunde aber nicht auf ein Land beschränkt, sondern repräsentiert eine rustikale Atmosphäre von Bauernhäusern, kann also auch schwedisch oder englisch sein. Er bildet einen Gegenpol zu moderner, urbaner Einrichtung. Beim hier als Beispiel verwendeten, populären und mediterranen Landhausstil herrschen zunächst warme Farben in Erdtönen vor, die häufig mit weiß gekalkten Wänden oder Natursteinen kontrastieren. Umbra, Ocker, Orange oder dunklere Gelbtöne findet man ebenfalls. 

Materialien und Einrichtung
Häufig wird Terrakotta als Material verwendet. Dies kann bei den Fliesen auf dem Boden sowie bei Accessoires der Fall sein, bei denen sich beispielsweise Amphoren anbieten. Wie eingangs erwähnt, kann man schon durch bestimmte Einrichtungsgegenstände den Eindruck eines Landhausstils hervorrufen. Inspirieren lassen können sich Eigenheimbesitzer durch das große Sortiment von Online-Shops aus dem Designbereich wie mirabeau.de. Auch bei großen Möbelhäusern findet man gute Objekte und kann sich von Fachverkäufern adäquat beraten lassen.

Diese werden beispielsweise auf typischerweise verwendete Materialien wie Rattan verweisen. Stühle oder Tische sind jedoch häufig auch aus schwarz gestrichenem Eisen. Dies rührt daher, dass bei den konstant warmen Temperaturen mediterraner Gegenden Einrichtungsgegenstände sowohl draußen wie drinnen verwendet werden. Abschließend sei gesagt, dass in Landhaus-Räumlichkeiten auch Pflanzen wie Palmen gut hineinpassen.

Minimalismus
Wer es moderner und zielgerichteter als Landhaus mag, der ist möglicherweise mit dem Minimalismus gut beraten. Das Motto „Weniger ist mehr“ dient diesem Stil als Maxime. Wer seine Wohnung so einrichtet, der muss zunächst einmal bereit sein, sich von allem Überflüssigen zu trennen.

Sauberkeit, Ordnung und Präzision bilden die eine Seite einer minimalistischen Zimmereinrichtung. Eine lichtdurchflutete Atmosphäre in möglichst hell beleuchteten Räumen ist die andere. Große Fenster, meist weiße Einrichtungsgegenstände und durchdacht platzierte Beleuchtungszonen kennzeichnen den Minimalismus. Klare, schnörkellose Einrichtungsgegenstände, häufig aus edlen Materialien wie Leder, sind ebenfalls charakteristisch.

Bei Stühlen, Tischen oder Lampen findet man verchromte Gestänge, dagegen keine Verzierungen. Wenn Accessoires verwendet werden, dann hochklassige Designerstücke wie beispielsweise Lampen, die als Blickfang platziert sind. Eine Idee, die Eigenheim-Erbauer von vornherein überlegen können, besteht darin, in der Wand eines minimalistischen Wohnzimmers einen Kachelofen zu integrieren, der zur warmen Atmosphäre beiträgt.

Shabby Chic
In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend entwickelt, der nicht unerwähnt bleiben soll. Kreative Menschen, die ihren eigenen Kopf in der Wohnung oder im eigenen Haus verwirklichen wollen, könnten dies mit einer Einrichtung im sogenannten Shabby Chic tun. Hier werden bewusst Gegenstände aus verschiedenen Stilrichtungen oder –epochen kombiniert. Verschnörkelte Rokkokomöbel oder Gegenstände aus dem Neobarock stehen neben Sesseln im Empire-Stil – doch echte oder künstlich herbeigeführte Gebrauchsspuren (beispielsweise abgeplatzter Lack, Rillen, Kratzer) sind überall zu sehen.

Häufig werden die Möbel nicht in Läden, sondern in Second-Hand-Shops oder auf Flohmärkten gekauft und dann von den Besitzern selbstständig umgearbeitet. Die Farbgebung, beispielsweise in Pastelltönen, aber auch teilweise in knalligen Farben, häufig mit Blumenmustern versehen, verbindet das Sammelsurium der verschiedenen Einrichtungsgegenstände. Grobe Leinenstoffe oder Graffitis sind ebenso zu finden.