Leichten Fußes Strom sparen

In der Entwicklung befindet sich zurzeit eine Schuhsohle, mit der man Strom produzieren kann.


Leichten Fußes Strom sparen

Leichten Fußes Strom sparen.

Ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo stellt die Sohle durch die Bewegung Strom her und speichert diesen. Natürlich sind die so produzierten Mengen eher gering, dennoch soll es ausreichen, um Handys oder Navigationsgeräte aufzuladen. Für Wanderer ist diese Methode ideal, um Strom zu sparen. Im normalen Haushalt gibt es zum Stromsparen jedoch bessere Möglichkeiten.

Nachtstrom nur selten günstiger

Um Akkus aufzuladen, kann es günstig sein, nachts aktiv zu werden. Nachtstrom hatte eigentlich in den 70er-Jahren seinen Höhepunkt und wurde in Verbindung mit Nachtspeicherheizungen genutzt, die heute noch immer in einigen Immobilien vorhanden sind. Die Heizungen haben sich nachts aufgeladen und tagsüber Wärme abgegeben. Nachtstrom war damals zwar sehr profitabel, heute lohnt sich dieses Modell kaum noch, da die Preise für Nachtstrom angestiegen sind. Es gibt aber immer noch vereinzelt Anbieter, die den nächtlichen Strom günstiger anbieten. Allerdings sollte man die Angebote sorgsam vergleichen und überprüfen, ob sich ein Wechsel lohnt. Vergleichsportale wie toptarif.de können hierfür ein erster Anhaltspunkt sein. Denn nur mit einem passenden Tarif lässt sich bei der Stromversorgung auch wirklich Geld sparen!

Verbraucherzentrale als Anlaufstelle

Besteht eine Unsicherheit darüber, wie Strom gespart werden kann, wendet man sich zum Beispiel an die Verbraucherzentrale der jeweiligen Stadt. Hier kann man sich auf unterschiedliche Weise informieren beziehungsweise beraten lassen. Zum einen gibt es hier Broschüren, in denen allgemeine Tipps aufgelistet sind. Zum anderen erhält man eine Bewertungstabelle. Aus dieser lassen sich Vergleichswerte entnehmen und so erkennen, ob man wirklich zu viel Strom verbraucht oder ob man einen ähnlichen Wert wie andere Haushalte der gleichen Größe hat.

Strommessgerät ausleihen

Hat man ein bestimmtes Haushaltsgerät als Stromfresser in Verdacht, kann man dies einfach mit einem Strommessgerät überprüfen. In vielen Beratungsstellen kann ein solches kostenlos ausgeliehen werden, um somit die Stromfresser zu entlarven. Lediglich eine geringe Kaution muss man hinterlegen. Alte Kühlschränke oder Öfen stehen in vielen Haushalten und sorgen dafür, dass die Stromrechnung mit steigendem Alter der Geräte immer weiter in die Höhe steigt. Mit einem Strommessgerät kann man die Geräte ermitteln und gegen neue austauschen.

Bevorzugt man eine persönliche Beratung, gibt es in den Verbraucherzentralen Energieberater, die gegen einen geringen Betrag eine Beratung vornehmen. Sucht man sich Energieberater im Netz, die nach Hause kommen, sollte man hingegen vorsichtig sein, da dieser Begriff nicht geschützt ist und sich jeder so nennen kann.

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