Küchen – von der Steinzeit bis heute


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Küchen – von der Steinzeit bis heute

Am Anfang war das Feuer. Es wurde in der Steinzeit mit Hilfe von Holzstäben erzeugt, die aneinander gerieben wurden. Danach saßen alle um das Feuer herum, wärmten sich und aßen warme Nahrung. Durch das Erhitzen konnte der Körper beispielsweise das tierische Eiweiß aus Fleisch besser aufnehmen und das Gehirn wuchs. Affen hingegen aßen weiter Beeren und Blätter, während der Mensch kochte. Das Feuermachen war ein existentieller Schritt in der Menschheit.

Vom Mittelalter bis heute

Im Mittelalter war die sogenannte „Küche“ ein Ort, an dem es nur dort Licht und Feuer und natürlich Wärme gab. Es war ein Multi-Funktionsort. Denn in der Küche wurde geschlafen, gekocht, gearbeitet, gegessen und es wurden Kleintiere gehalten. Die Wände der Küche und auch die Decken waren schwarz verrußt durch die offenen Flammen. Das offene Feuer wurde sorgsam gehütet, es sollte nicht erlöschen und auch keine Brandgefahr sein. Aus diesem Grund bewährte man die Glut unter einer tönernen Haube auf, sodass man es am nächsten Morgen gleich wieder entzünden konnte. Mittelalterliche Küchen und ihre Ausstattung sahen eher bescheiden aus. Als Mobiliar waren lediglich eine Bank, ein Tisch und Holzregale an den Wänden vorhanden. Die Fenster der Küchen waren verhältnismäßig klein, um vor Kälte, Hitze und Ungeziefer zu schützen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde eine Flut von neuen Küchengeräten angeboten: Elektroherd, Kühlschrank, Toaster und Geschirrspülmaschine und das Emaille-Geschirr kam groß in Mode. Es war leicht hitzebeständig, besonders leicht zu reinigen und dauerhaft haltbar. Zu einer verbesserten Küchenhygiene trug dann das auch bald das Küchenbuffet bei, in dem das Geschirr und Töpfe aufbewahrt wurden und es nicht mehr in den Regalen stehen musste, wo es Fliegen, Feuchtigkeit und Staub ausgesetzt war. Mitte der 1920er Jahre kam mehr und mehr das Interesse an effizienter Küchenarbeit. Immer mehr Frauen waren erwerbstätig und da sie zusätzlich die Hausarbeit bewältigen mussten, war vor allem eine praktische Einrichtung der Küche notwendig. Es wurden Ratschläge gegeben und Konzepte entwickelt, die das Arbeiten erleichtern sollten. Beispielsweise sollten Spüle, Kühlschrank und Herd so angeordnet sein, dass sich keine überflüssigen Wege ergeben und trotzdem noch ausreichend Arbeitsplatz da war. Sogar die Höhe der Spüle passte man die Größe der Frau an.

Auch heute bildet zwar nicht mehr das offene Feuer das Herzstück einer Wohnung oder eines Hauses, sondern die moderne Hightech-Küche, in der sich alles versammelt. Es ist der meistgenutzte Raum, oftmals auch teuerste Raum, der auch eine magische Anziehungskraft auf Partygäste hat. Kochen und die Küche stehen heute für Luxus. Denn es wird nicht mehr nur gekocht, um uns zu versorgen, sondern um es zu genießen. Die modernen heutigen Küchen sind mit neuester Technik ausgestattet und sie werden immer mehr für Männer interessanter. Eine offene Raumaufteilung mit einem mittigen Herdblock liegt absolut im Trend. Diese Art von Küchen sind mittlerweile ein gemeinschaftlicher Raum, in dem neben dem Kochen auch noch Freunde bewirtet werden, Fernsehen oder Internet geschaut und Musik gehört wird. All das gemeinsam mit feinsten und hochwertigen Materialien gibt der Küche eine neue Wertigkeit und macht sie zum Statussymbol des 21. Jahrhunderts.

Wer sich seine Traumküche leisten möchte weiß, dass dies nicht nur mit exakten Planungen, sondern auch manchmal mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden ist. Wenn der eine oder andere Euro noch für die Landhaus- oder Luxusküche fehlt, dann kann auf kleinkredite.net zurückgegriffen werden. Denn auf diesen Seiten findet man schnell und übersichtlich Kredite mit günstigen Zinsen und Konditionen, mit denen sich eine Traumküche realisieren lässt.

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Quelle: Küchen Quelle