Kosten beim Hauskauf richtig kalkulieren

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema Hauskauf beschäftigt, sollte vorher einige Überlegungen machen. Da hier in der Regel große Summen investiert werden, ist es umso wichtiger, dass das Geld richtig angelegt wird. Nahfolgend genau dazu einige wichtige Informationen.


Kosten beim Hauskauf richtig kalkulieren

Kosten beim Hauskauf richtig kalkulieren.

Richtwert der Bank erstellen lassen

Dank des Internets kann man heute problemlos auf einen großen Bestand an Häusern zurückgreifen. Während man noch vor wenigen Jahrzehnten jeden Makler persönlich kontaktieren musste oder sich durch die Angebote in Zeitungen kämpfen musste, um Angebote zu bekommen, schafft man dies heute mit ein paar Klicks. Häuser bei Immonet.de suchen und auch finden, wird extrem leicht gemacht, da die Suche dabei sehr unkompliziert ist.

Bevor man allerdings mit der Auswahl beginnt, sollte man sich überlegen, wie viel Geld man zur Verfügung hat. Reine Schätzungen helfen hier nicht weiter, stattdessen sollte man sich zumindest von seiner Hausbank ausrechnen lassen, welche Kredite möglich sind. Auch wenn andere Banken eventuell günstiger sind, erhält man so zumindest einen Richtwert.

Nebenkosten können hoch ausfallen

Man darf aber nicht vom Preis der Immobilie ausgehen, wenn man sich die verschiedenen Häuser ansieht. In jedem Fall entstehen weitere Kosten, die man einplanen muss. So kommen zusätzlich zum Kaufpreis noch die Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer, Finanzierungsgebühren und eventuell noch Maklergebühren hinzu. Zählt man diese Posten zusammen, entstehen unter Umständen zusätzliche Kosten in Höhe von 10 Prozent des Kaufpreises. Bei einer Immobilie, die mit 200.000 Euro angeboten wird, macht dies 20.000 Euro aus. Hat man sich aber diese Zahl als maximale Grenze gesetzt, muss man entweder versuchen, den Preis zu drücken oder man sucht bei günstigeren Immobilien nach etwas passendem.

Nicht vergessen darf man, dass fast immer darüber hinaus noch weitere Kosten entstehen. In vielen Fällen müssen neue Möbel gekauft werden, weil das alte Sofa nicht mehr in das neue Wohnzimmer passt. Ist der Wohnraum jetzt größer, müssen eventuell ganze Zimmer neu eingerichtet werden. Teuer wird es, wenn Küche oder Badezimmer veraltet sind. Hier kann man mehrere tausend Euro einplanen; soll hochwertig saniert werden, sind oft 10. bis 15.000 Euro fällig. Eine Menge Kosten, die viele, die sich eine Immobilie kaufen möchten, anfangs nicht bedenken. Meist kommt dann im Nachhinein das böse Erwachen, wenn die tatsächlichen Kosten klar werden.

Gutachten erstellen lassen

Bei der Besichtigung sollte man auf feuchte Wände oder dunkle Flecken auf der Tapete achten. Der Zustand des Daches, das Alter der Heizungsanlage oder die Dichtigkeit der Fenster spielen eine weitere Rolle, wenn es darum geht, hohe Ausgaben einzuschätzen. Um diese Kosten richtig zu kalkulieren, bietet es sich an, ein professionelles Gutachten vom Wunschhaus erstellen zu lassen. Das sogenannte Verkehrswertgutachten gibt einen Richtwert darüber ab, wie viel die Immobilie im gesamten noch wert ist. Ein solches kann man sowohl privat als auch als gerichtliches Gutachten durchführen lassen. In jedem Fall sollte aber ein erfahrener Gutachter dieses erstellen!

Bildquelle 1: Flickr.com @ aka Jens Rost (CC BY-SA 2.0)
Bildquelle 2: Flickr.com © MRKB 01 (CC BY-NC-ND 2.0)