Die Geschichte des Bettes

Bettgeschichten – Interessante Fakten rund um das Bett


Das Bett ist seit jeher ein Ort zum Entspannen und Träumen

Das Bett ist seit jeher ein Ort zum Entspannen und Träumen.

Das Bett gehört zu den wichtigsten Möbelstücken überhaupt. Im Bett wird sich über Nacht von den Anstrengungen des Tages erholt. Der Körper regeneriert sich und der Mensch ist am nächsten Morgen fit und ausgeruht. Das Bett dient darüber hinaus auch als Rückzugsort und als bevorzugte Location für das Liebesspiel. Seit wann gibt es aber Betten, welche modernen Designs stehen heute für erholsame Nächte bereit und was sind die spannendsten Fakten?

Die Geschichte des Bettes
Seit der Mensch die Erde bevölkert, versucht er sich einen angenehmen Schlafplatz zu gestalten. Immerhin dient die Nachtruhe der Erholung und schon die Steinzeitmenschen wussten, dass es sich auf Tierfellen besser schlafen lässt, als auf dem kalten und harten Höhlenboden.

In der Bronzezeit gruben die Menschen Liegemulden in den Boden, die mit Matten ausgelegt wurden. Wesentlich komfortabler ging es in der Antike zu, zumindest für die wohlhabende Bevölkerungsschicht. Griechen und Römer schliefen bereits auf aufwändig gestalteten und luxuriös ausgestatteten Betten. Zudem unterschieden die Römer bereits zwischen unterschiedlichen Betttypen. So gab es das Ehebett, das Krankenlager, das Totenbett und das Speisebett, was eher einem Sofa ähnelte. Wohnbereich und Schlafbereich waren bei den Römern nicht getrennt. Deshalb war es üblich, dass auf dem Bett auch gegessen wurde.

Die alten Ägypter betteten sich ähnlich luxuriös. Ihnen war sogar ein zusammenklappbares Reisebett schon bekannt. Zudem war den alten Ägyptern ebenfalls bewusst, dass Schimmelbildung unter der Matratze von mangelnder Belüftung herrührt. Aus diesem Grund verfügten angesehene Herrscher über Matten aus geflochtenem Bast, die den heutigen Lattenrosten ähnelten.

Auch in Europa gab es bereits sehr früh komfortable Betten für die Oberschicht. Im Mittelalter waren Himmelbetten groß in Mode. Während sie tagsüber als Sitzgelegenheit genutzt wurden, konnten nachts die Vorhänge zugezogen werden, was mehr Privatsphäre bedeutete. Darüber hinaus war es im Mittelalter üblich, den Boden mit Teppichen, Matratzen und Decken auszulegen und dort zu nächtigen. Die ländliche Bevölkerung konstruierte sich meist Gestelle aus Holz, auf denen Decken und Polster ausgebreitet wurden. Matratzen bestanden aus Strohsäcken und Kissen waren mit Stoffen, Wolle oder Federn gefüllt.

Populär wurden Federbetten und Daunen jedoch erst im 18. Jahrhundert. Die Matratzen von damals ähneln in ihrer Gestalt schon sehr den heutigen modernen Matratzen. Lediglich das Innenleben der Matratzen, Decken und Kissen wurde immer komfortabler. Im Zuge der Industriellen Revolution wurden Matratzen zur Massenware und auch die ärmere Bevölkerung konnte sich ein bequemes Bett leisten.

Moderne Betten in unterschiedlichen Designs

Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Betten. Einige sollen hier näher beleuchtet werden:

  • Das Polsterbett: Ein Polsterbett, zum Beispiel bei Quelle erhältlich, ist ein Bett, das über ein mit Stoff oder Leder bezogenes Kopfteil und teilweise auch Fußteil verfügt. Polsterbetten, die über einen Lederbezug verfügen, müssen regelmäßig gepflegt werden, damit das Leder dauerhaft schön und geschmeidig bleibt.
  • Das Futonbett: Das Futonbett stammt ursprünglich aus Japan und bezeichnet eine einfache und harte Matratze, die direkt auf dem Boden oder auf einem Holzgestell liegt. Heutige Futonbetten verfügen über ein sehr niedriges Bettgestell und einen Lattenrost.
  • Das Wasserbett: Bei einem Wasserbett handelt es sich um eine mit Wasser gefüllte und beheizte Matratze. Wasserbetten sind meist recht teuer und auch sehr schwer. Dafür ist der Schlaf auf einem Wasserbett besonders erholsam und der Rücken wird geschont.
  • Das Hochbett: Ein Hochbett ist ein erhöhtes Bett. In den meisten Fällen kann die Liegefläche nur mit Hilfe einer Treppe oder einer Leiter erreicht werden. Vor allem bei Kindern sind Hochbetten sehr beliebt. Zudem haben Hochbetten den Vorteil, dass sie in kleinen Räumen zusätzlichen Platz für einen Schreibtisch oder ein Sofa unter der Liegefläche bieten. Eine Sonderform des Hochbetts ist das Etagenbett. Es verfügt über zwei Etagen mit jeweils einer Liegefläche.
  • Das Boxspringbett: Boxspringbetten kommen aus den USA, erfreuen sich aber auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Die Besonderheit von Boxspringbetten ist, dass sie über kein Gestell und auch keinen Lattenrost im üblichen Sinne verfügen. Boxspringbetten bestehen vielmehr aus einer Unter- und einer Obermatratze. Die untere Matratze verfügt meist über eine Holzkonstruktion und eine spezielle Federung, während die obere Matratze durch die Verwendung hochwertiger Materialien besonderen Liegekomfort bietet.
  • Das Schlafsofa: Bei Schlafsofas handelt es sich um eine Kombination aus einem Sofa und einem Bett. Tagsüber wird das Sofa als Sitzgelegenheit genutzt und nachts durch einige Handgriffe ausgeklappt, ausgezogen oder umgeklappt und so zur bequemen Schlafgelegenheit umfunktioniert. Für kleine Räume oder auch als Schlafgelegenheit für Gäste eignet sich das Schlafsofa hervorragend.
  • Das King-Size Bett: Das King-Size Bett ist nichts anders als ein besonders großes Doppelbett. Es verfügt in der Regel über die Maße von 190 cm mal 200 cm.

Zehn interessante Fakten rund um das Bett

  • Pro Nacht wechselt der Mensch bis zu 20-mal seine Schlafposition.
  • Im Schlaf verbraucht der Körper circa 60 Kalorien pro Stunde.
  • Etwa 28-mal pro Nacht wacht jeder Mensch auf, ohne es zu merken.
  • Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett.
  • Der Durchschnittsbürger schläft um 23 Uhr ein und wacht um 6:20 wieder auf.
  • Die meisten Menschen bevorzugen es, beim Schlafen einen Pyjama zu tragen, gleich dahinter folgen T-Shirt und Slip. Nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung schläft am liebsten nackt.
  • Der Mensch braucht durchschnittlich sieben Minuten zum Einschlafen.
  • Etwa die Hälfte der Bevölkerung liest vor dem Einschlafen Bettlektüre zur Entspannung.
  • Der Durchschnittbürger schwitzt einen halben Liter Flüssigkeit pro Nacht aus.
  • Birte Tony Wrigth hält den Wachbleibe Rekord. Sie schlief ganze 266 Stunden, also rund elf Tage nicht.

 

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